Beiträge mit Tag ‘Reiserecht’

Reisestorno wegen schlechtem Wetter: Versicherung muss zahlen

Hat das Auswärtige Amt für ein bestimmtes Land eine Unwetterwarnung ausgegeben, können Pauschalurlauber ihre Reise dorthin kostenlos stornieren. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts München hervor (Az.: 21 U 519/12).

Gepäckverlust von Passagieren: Zahl der Flugreisenden entscheidend

Gute Nachrichten für Flugreisende, die im Weihnachts- und Neujahrstrubel ihr Gepäck verloren haben. Passagiere können von der Airline nämlich auch dann Schadensersatz für den Verlust ihrer Sachen beanspruchen, wenn die sich im Koffer eines Mitreisenden befunden haben.

Kein Schadensersatz wegen Flugausfall nach Kollision mit Vögeln

Muss ein Flug wegen Defekten am Flugzeug annulliert werden, die bei einer Kollision mit Vögeln entstanden sind, haben Passagiere keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Flugausfall wegen Verspätung: Ausgleichszahlung auch noch Jahre später möglich

Haben Reisende aufgrund von Verspätung oder Flugausfall Anspruch auf eine Entschädigung nach geltendem EU-Recht, sollten sie beachten, dass sie diese je nach Mitgliedsland innerhalb einer bestimmten Frist einklagen müssen.

Gerichtsurteil: Wer nicht angeschnallt ist, fliegt raus

Weigern sich Passagiere eines Flugzeugs auch auf Aufforderung des Bordpersonals hin, sich anzuschnallen, darf der Flugkapitän sie des Flugzeugs verweisen. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az.: 13 U 231/08) hervor.

EuGH-Urteil zu Gepäckverlust: Airlines müssen jeden Reisenden entschädigen

Geht das Gepäck eines Passagiers auf einem Flug verloren, muss die Fluggesellschaft auch für Gegenstände Mitreisender, die sich in dem aufgegebenen Gepäckstück befunden haben, haften. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union jetzt entschieden (Az.: C-410/11).

Flugausfall wegen erkranktem Pilot: Airline muss Schadensersatz zahlen

Muss ein Flug storniert werden, weil der Flugkapitän im Ausland einen Kreislaufkollaps erlitten hat und deshalb seinen Dienst nicht antreten kann, erhalten die Passagiere nach geltendem EU-Recht eine Ausgleichszahlung. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Darmstadt (Az.: 7 S 250/11) hervor.

Verspätete Passagiere: Flugzeugtür bleibt zu

Eine einmal geschlossene Flugzeugtüre bleibt in der Regel auch zu! Das erfuhr auch eine Familie, die eine Reise nach Südafrika gebucht hatte.

Flugbuchung: Kunden für schlechte Aussprache selbst verantwortlich

Wird aufgrund einer schlechten Aussprache eines Kunden im Reisebüro der Flug zu einem falschen Zielort gebucht und danach der Flug nicht angetreten, haftet das Reisebüro nicht für die Fehlbuchung.

Ausgleichszahlung bei Flugverspätung nicht immer möglich

Kürzlich hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber zu entscheiden, ob Passagieren auch bei verspäteten Flügen eine Ausgleichszahlung zusteht. Er entschied im Sinne des Passagiers.