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Beiträge mit Tag ‘internationale Fluggastrechte’

Verspätete Passagiere: Flugzeugtür bleibt zu

Eine einmal geschlossene Flugzeugtüre bleibt in der Regel auch zu! Das erfuhr auch eine Familie, die eine Reise nach Südafrika gebucht hatte.

Ausgleichszahlung bei Flugverspätung nicht immer möglich

Kürzlich hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber zu entscheiden, ob Passagieren auch bei verspäteten Flügen eine Ausgleichszahlung zusteht. Er entschied im Sinne des Passagiers.

Neue App für Schadensersatz bei Flugverspätung

Mit einer neuen App des Unternehmens refund.me können Flugreisende unmittelbar prüfen, ob sie für ihren verspäteten, überbuchten oder gestrichenen Flug Ausgleichzahlungen bekommen: Der Reisende gibt lediglich die Flugnummer, den Tag und die Uhrzeit sowie einige Zusatzdaten in sein Smartphone ein und die App ermittelt das Ergebnis.

Preiserhöhung nach Flugbuchung ist rechtswidrig

Wer im Internet günstig einen Flug gebucht hat, braucht spätere Preisaufschläge wegen gestiegener Steuern oder Gebühren nicht zu befürchten, selbst wenn eine derartige Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) steht.

Verspätung von Passagier: Geschlossene Flugzeugtür muss nicht geöffnet werden

Eine einmal geschlossene Flugzeugtüre bleibt in der Regel auch zu. Das erfuhr auch eine Familie, die eine Südafrika-Reise gebucht hatte. Am Flughafen stellte sich heraus, dass der Kinderausweis der Tochter nicht den Einreisebestimmungen des Landes entsprach.

Flugreiserecht: Flug wegen Zugumleitung verpasst – Ausfallkosten werden nicht immer erstattet

Verpassen Passagiere ihren Flug, weil die Deutsche Bahn einen Flughafen nicht planmäßig anfährt, haben sie nicht in jedem Fall Anspruch auf eine Rückzahlung von Stornierungskoten oder Schadensersatz. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Köln hervor (Az.: 117 C 222/01).

Reiserecht: Passagier und Gepäck müssen zusammen in den Flieger

Verweigert eine Airline ihrem Passagier wegen zu spät eintreffendem Gepäck die Weiterreise, selbst dann, wenn dieser ohne seine Koffer noch rechtzeitig zum Check-in gekommen ist, haben er keinen Anspruch auf Schadenersatz. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az.: 16 U 220/10) hervor.

Flugannullierung: Passagiere müssen frühzeitig informiert werden

Ist eine Airline gezwungen, einen Flug wegen einer Flugplanänderung zu annullieren, reicht es nicht aus, ihre Kunden darüber erst einen Tag vor dem Abflug zu informieren. Dies ist das Ergebnis eines Urteils des Landgerichts Frankfurt (Az.: 2-24 S 92/11).

Flugreisen: Mehr Klarheit für den Verbraucher dank EuGH-Urteil

Auch Flugvermittler müssen sich ab dem 1. August dieses Jahres an die EU-Verordnung 1008/2008 halten und alle Zusatzkosten – wie beispielsweise Steuern und Gebühren – bereits zu Beginn des Buchungsvorgangs angeben. Zudem darf bei der Onlinebuchung nicht automatisch eine Reiserücktrittsversicherung als gewünschte Nebenleistung voreingestellt sein.

Fluggastrechte: Kein Schadenersatz bei Landeverzicht aufgrund von Unwetter

Verzichtet ein Pilot aufgrund eines Unwetters auf die Landung mit dem Flugzeug auf dem ursprünglichen Zielflughafen, haben Reisende keinen Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Geldern hervor (Az.: 4 C 242/09).