Beiträge mit Tag ‘Gerichtsurteile zu Reiserücktrittsversicherungen’

Durchfall vor Urlaub

Akuter Durchfall vor Reiseantritt: Rücktrittsversicherung muss zahlen

Muss ein Reisender seinen Urlaub wegen Durchfall, der plötzlich auftritt, absagen, muss dessen Reiserücktrittsversicherung für die Stornokosten der Reise aufkommen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle in einem aktuellen Urteil entschieden (Az. 8 U 165/18).
Transplantation

Reiseabbruch wegen Transplantation: Reiserücktrittsversicherung muss nicht zahlen

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass eine Reiserücktrittskostenversicherung nicht zahlen muss, wenn eine versicherte Person aufgrund einer Lungentransplantation, die im Zuge einer ihr bekannten Vorerkrankung durchzuführen war, eine geplante Reise nicht antreten kann.
Schulausbildung

Reiserücktritt wegen Schulausbildung im Ausland: Versicherung muss nicht zahlen

Die Schule ist kein Arbeitsplatz im Sinne der Allgemeinen Reiserücktritts-Versicherungsbedingungen. Deshalb muss Das geht aus einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts München hervor ( Az.: 273 C 2376/17).

Putschversuch in Türkei ist Grund für Reiserücktritt

Ob Istanbul, Izmir oder Antalya: Die politischen Unruhen in der Türkei erlauben einen Reiserücktritt, so die Versicherungsexpertin Julia Morgen vom Verbraucherportal Knip.de.

Krank vor Urlaubsantritt: Versicherung muss auch bei ausbleibender Besserung zahlen

Muss eine an Krebs erkrankte Reisende ihre Reise stornieren, weil eine ihr von den Ärzten in Aussicht gestellte Besserung ihres Zustandes nicht eingetreten ist, muss die Reiserücktrittsversicherung die Stornierungskosten zahlen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Köln hervor (Az.: 24 S 15/13).

Reiseabbruch: Bei Krankheitsfall umgehende Stornierung nötig

Haben Reisende eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, müssen sie bei einer Erkrankung, die die Reise verhindert, die sofortige Stornierung veranlassen. Ansonsten kann die Stornierung nicht als Versicherungsfall gewertet werden. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Hamburg-St. Georg hervor (Az.: 922 C 178/12).