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VAE: Neues Gesetz über Immobilienfinanzierung

Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat Ende Oktober 2013 die lange erwarteten Neuregelungen zur Immobilienfinanzierung verabschiedet.

 

Entsprechend den neuen Bestimmungen dürfen ausländische Immobilienerwerber maximal 75 Prozent des Kaufpreises über Hypotheken bei lokalen Banken und Finanzinstituten finanzieren, sofern die Immobilie einen Wert von weniger als 5 Millionen AED (circa 1 Million Euro) hat. Für emiratische Staatsangehörige liegt das Hypothekenfinanzierungslimit bei maximal 80 Prozent.

Luxusimmobilien, deren Wert die genannte 5 Millionen AED – Grenze übersteigt, können von ausländischen Erwerbern bis zu maximal 65 Prozent über eine Bankhypothek bei einer lokalen Bank in den VAE finanziert werden (Emiratis: max. 70 Prozent).

Ziel: Vermeidung von Immobilienspekulationen in den VAE

Im Falle so genannter ‚Off-Plan‘-Projekte, also Immobilien die sich bislang erst in der Planungsphase befinden, liegt die Finanzierungsgrenze bei 50 Prozent.

Die Laufzeit der Hypotheken bei lokalen Banken wird allgemein auf maximal 25 Jahre begrenzt, der Hypothekenschuldner muss bei Erreichen des 65.Lebensjahres seine Hypothek abbezahlt haben. Die Höhe der monatlichen Raten darf 50 Prozent des Gehalts des Antragtellers nicht überschreiten.

Die Neuregelungen werden bis spätestens Anfang 2014 in Kraft treten. Ziel der Neuregelungen ist es – nach Aussage der Zentralbank – insbesondere Immobilienspekulationen in den VAE und speziell dem Emirat Dubai zu vermeiden.

Quelle: InterGest Middle East

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Foto: Helga Hauke  / pixelio.de