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Skiurlaub: Wo es die meisten Skifahrer hinzieht

In der Skisaison fahren viele Deutsche in die Skigebiete wie beispielsweise nach Österreich oder in die Schweiz. Welche Länder die meisten Skifahrer anzieht, wie teuer der Skirulaub in den einzelnen Ländern werden kann und welche Länder auf künstlichen Schnee setzen, zeigt dieser Beitrag. 

Alpenraum besonders beliebt bei Wintersportlern

Mit 54,9 Millionen Skifahrerbesuchen sind die USA mit minimalem Abstand vor Frankreich die Nummer Eins unter den Wintersportnationen – jedenfalls in absoluten Zahlen. Gleichwohl gibt es im DACH-Raum bezogen auf die Bevölkerungszahl deutlich mehr Skifahrer. Und die Skigebiete im Alpenraum ziehen laut 2018 International Report on Snow & Mountain Tourism auch ungleich mehr Wintersportler aus anderen Ländern an. Während ihr Anteil in den USA bei gerade mal sechs Prozent liegt, sind es in der Schweiz 46 Prozent, in Österreich gar 66 Prozent.

Skiurlaub: Wo es die meisten Skifahrer hinzieht

Skiurlaube in Deutschland am günstigsten

Ein Skiurlaub mit der ganzen Familie kann richtig teuer werden. In bekannten Skiorten in Österreich oder der Schweiz muss eine vierköpfige Familie schon mal an die 600 Euro pro Übernachtung berappen – Skipässe noch nicht inbegriffen. Doch in Europa lässt sich der Winterurlaub auch deutlich günstiger gestalten, wie die Grafik von Statista zeigt.

Laut einer Auswertung der Buchungsplattform Hometogo im Herbst 2017 gehören zu den zehn günstigsten Skiorten gleich vier Deutsche: In Oberstaufen kostet die Übernachtung für vier Personen im Februar 2018 durchschnittlich 76 Euro. Hinzu kommen pro Erwachsenem noch 35,50 für den Skipass. Auch Berchtesgaden, Balderschwang und Oberjoch gibt es vergleichsweise zum Schnäppchenpreis. Wer einen weiteren Weg in Kauf nimmt, kann seinen Winterurlaub in Tschechien, Bulgarien oder Russland (auch wenn das Skigebiet nicht zu Europa gehört, wurde es bei der Auswertung berücksichtigt) noch günstiger haben. Eine Unterkunft ist schon ab 51 Euro zu haben, die Skipässe kosten ab 18 Euro.

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Künstlicher Schnee notwendig

Zwar versanken große Teile der Alpen in diesem Jahr im Schneechaos, aufgrund des Klimawandels bleibt der Schnee häufig aber auch aus. Und weil ein Skiurlaub teuer ist und die Urlauber für Skipass, Ausrüstung, Hotel, Verpflegung und Anreise viel ausgeben, sollen für die Wintersportler allzeit optimale Pisten vorhanden sein. Darum setzen die meisten Skigebiete heute auf künstliche Beschneiung, wie die Infografik von Statista zeigt. In Italien war das im Jahr 2017 bei 87 Prozent der Pisten der Fall. In Österreich waren es 70, in der Schweiz 49 Prozent. Die Werte sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Noch 2004 lagen sie um 30 bis 50 Prozent niedriger.

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