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Reisewarnungen für VAE, Tunesien, Burkina Faso und Indonesien

In letzter Zeit gab es in den VAE vermehrt Übergriffe auf Frauen, in Tunesien und Burkina Faso ist das Entführungsrisiko gestiegen und Teile Indonesiens sind überschwemmt. Expat-News-Partner, die VisumCentrale, hat die Reisewarnungen zusammengefasst.

Vereinigte Arabische Emirate: Mehr Übergriffe auf allein reisende Frauen

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die Kriminalitätsrate ist sehr gering, trotzdem können vereinzelt Taschendiebstähle, zum Beispiel in großen Einkaufszentren oder bei großen Veranstaltungen, vorkommen. Besonders vorsichtig sein sollten allein reisende Frauen und weibliche Jugendliche bei Taxifahrten oder auf Spaziergängen bei Dunkelheit. In diesen Situationen kam es in letzter Zeit häufiger zu Übergriffen.

Indonesien: Beeinträchtigungen durch ungewöhnlich starke Regenzeit

Die außerordentlich heftige diesjährige Regenzeit hat auf den Inseln Sumatra und Java immer wieder zu größeren Überschwemmungen geführt. Weite Teile des öffentlichen Lebens, Straßen- und Schienenverkehr wurden stark beeinträchtigt, auch in den Hauptstädten Jakarta und Medan. Dort kam es durch Flughafenschließungen zu größeren Verspätungen und Ausfällen von Flügen. Bis Mitte März muss mit weiteren heftigen Regenfällen gerechnet werden. Vor einer Reise nach Indonesien sollte man sich beim Reiseveranstalter über die Situation vor Ort informieren.

Tunesien: Gebiete im Süden wegen Entführungsgefahr meiden

Große Entführungsrisiken bestehen im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen abseits der befahrenen Pisten im südlichen Sperrgebiet. Reisen in die Region südlich der Linie, die von Grenze zu Algerien über Tozeur – Douz – Tataouine führt, sollten vermieden werden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Im südlichen Tunesien gibt es außerdem eine militärische Sperrzone, von Reisen in diese Zone wird ebenfalls abgeraten.

Burkina Faso: Nicht in die Region Sahel reisen

Wegen eines gestiegenen Entführungsrisikos für Ausländer und einer möglichen Gefahr von Anschlägen, insbesondere im Norden Burkina Fasos, rät das Auswärtige Amt zu besonderer Vorsicht. Von Reisen in die Region Sahel rät das Auswärtige Amt eindringlich ab. Darüber hinaus wird von Reisen in die Provinzen Lorum, Yatenga, Sorou und Seno abgeraten. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass in ganz Burkina Faso, vor allem aber in urbanen Gegenden, Menschenansammlungen und Demonstrationen gemieden sowie die aktuelle Berichterstattung in den örtlichen Medien verfolgt werden sollten.

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