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Glückliches Paar, dass Lebensqualitätsindex genießt
© pucko_ns

Europa dominiert erneut den Lebensqualitätsindex 2025

Zur Jahresmitte 2025 wurde erneut der Lebensqualitätsindex von Numbeo veröffentlicht. Der Index basiert auf Nutzerbewertungen aus aller Welt und misst Lebensqualität entlang verschiedener Faktoren wie Kaufkraft, Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Umwelt, Wohnen, Pendelzeiten und Lebenshaltungskosten. Die Zahlen geben Aufschluss darüber, wo Menschen ihren Alltag als besonders lebenswert empfinden.

Stabilität und soziale Sicherheit als Erfolgsfaktoren

Der aktuelle „Lebensqualitätsindex 2025 – Mitte des Jahres“ von Numbeo bestätigt ein bekanntes Bild: In Sachen Lebensqualität bleibt Europa weltweit führend. An der Spitze steht wie bereits zu Jahresbeginn Luxemburg. Das Großherzogtum überzeugt durch außergewöhnliche wirtschaftliche Stabilität, ein zuverlässiges Gesundheitssystem und eine sehr niedrige Kriminalitätsrate. Die Kombination aus hoher Kaufkraft und politischer Verlässlichkeit spiegelt sich im leicht gestiegenen Indexwert wider.

Auch die weiteren Spitzenplätze bleiben fest in europäischer Hand. Die Niederlande und Dänemark belegen Platz zwei und drei und profitieren von soliden Sozialsystemen, einer sehr guten öffentlichen Infrastruktur und einem überdurchschnittlichen Maß an individueller Lebenszufriedenheit. Die Kombination aus Umweltbewusstsein, Bildungszugang und urbaner Lebensqualität sichert beiden Ländern ihre Position im oberen Ranking.

Auf dem vierten Rang liegt Oman. Der Golfstaat mag zwar wirtschaftlich weniger spektakulär erscheinen, punktet aber durch niedrige Lebenshaltungskosten, Sicherheit im Alltag und ein zunehmend ausgebautes Gesundheitswesen.

Die Schweiz auf Platz fünf überzeugt durch exzellente Gesundheitsversorgung und sehr gute Umweltwerte,  rutscht jedoch im Vergleich zu Anfang des Jahres drei Plätze nach unten ab, nachdem sie Anfang des Jahres noch Zweiter war. Hauptursachen sind ein leichter Rückgang bei der gefühlten Kaufkraft und steigende Kosten in Ballungszentren.