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© Lufthansa / Photographer: Oliver Roesler

CO2-Kompensation speziell für Firmenkunden der Lufthansa

CO2-Kompensation beim Fliegen ist für Individualreisende schon länger mit mehreren Programmen möglich. Auch bei Lufthansa, die sich auf auf ihre Plattform Compensaid stützt. Ab sofort bietet die Airline ein spezielles Programm für Geschäftskunden an. Das soll es Unternehmen erleichtern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Geschäftsreisen CO2-neutral fliegen zu lassen.

Mit dem „Compensaid Corporate Program“ haben Firmenkunden die Möglichkeit, zum Beispiel nachhaltigen Flugkraftstoff, Sustainable Aviation Fuel (SAF) zu nutzen. Damit werden die durch die Flüge entstehenden CO2-Emissionen ausgeglichen. Über das Programm können Unternehmen alle Flüge kompensieren. Also sowohl Reisen mit Airlines der Lufthansa Group, als auch Flüge mit anderen Airlines. Der erste Kunde ist der Versicherungsanbieter AXA Deutschland. Das Unternehmen wird für seine dienstlichen Flugreisen in den nächsten drei Jahren das Programm zur CO2-Kompensation nutzen.

“CO2-neutrales Fliegen ist schon heute möglich. Mit Compensaid haben wir ein starkes Instrument, um unseren Kunden attraktive und innovative Angebote zu machen“, erläutert Christina Foerster, Vorständin Customer, IT & Corporate Responsibility der Lufthansa Group. „Kompensation ist ein Teil unserer Strategie, um unsere CO2-Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 eine neutrale CO2-Bilanz zu erreichen.“ 

CO2-Kompensation durch Nachhaltiges Kerosin 

Die Kompensation der Flugreisen bei Compensaid erfolgt entweder durch den Einsatz von nachhaltigen Flugkraftstoffen, über die Förderung zertifizierter Klimaschutzprojekte oder durch eine Kombination beider Optionen. Die Kompensation von AXA Deutschland erfolgt zu Beginn über einen Anteil von 15 Prozent Sustainable Aviation Fuel (SAF). Weitere 85 Prozent entstehen über ausgewählte Klimaschutzprojekte. So wird insgesamt eine vollständige CO2-Neutralität der Flüge realisiert.

Sustainable Aviation Fuel bezeichnet nachhaltiges, nicht auf fossilen Rohstoffen basierendes Kerosin. Es wird derzeit hauptsächlich aus Biomasse, beispielsweise aus gebrauchten Speiseölen, hergestellt. SAF ist damit eine echte Alternative zu fossilem Flugtreibstoff und kann so perspektivisch eine nahezu CO2 neutrale Luftfahrt ermöglichen.

Neben dem Einsatz von SAF und Aufforstung, bietet Compensaid auch die Möglichkeit, über zertifizierte Klimaschutzprojekte zu kompensieren. Dazu gehören zum Beispiel die Förderung von Photovoltaik-Anlagen, die Nutzung von effizienten Öfen. Möglich ist auch der Austausch von Dieselgeneratoren durch Anlagen, die Strom aus Biomasse erzeugen. Unternehmen, die am ‘Compensaid Corporate Program’ teilnehmen, können ein für sie passendes Projekt auswählen.

Das kostet die CO₂-Kompensation von Flugreisen

Für Privatkundinnen und -kunden gibt es mehrere Möglichkeiten, den hohen Treibhausgas-Ausstoß nachträglich bei verschiedenen Anbietern im Internet durch eine Geldzahlung zu kompensieren. Wie die Statista-Grafik für Flüge ab/bis Frankfurt am Main zeigt, fällt der Betrag je nach Entfernung des Reiseziels unterschiedlich hoch aus. So werden für Hin- und Rückflug nach Mallorca, pro Person drei bis zehn Euro fällig. Fuerteventura schlägt mit bis zu 27 Euro zu Buche. Bei Reisen in die Vereinigten Staaten oder nach Australien liegen die Ausgleichszahlungen dann mehrheitlich im dreistelligen Bereich. Mit dem Geld werden in der Regel verschiedene Projekte zur Reduzierung des CO₂-Emissionen in Entwicklungsländern unterstützt.

CO2-Kompensatinon ist teuer - aber immer öfter möglich

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