Anzeige
Urlaub 2022 - Wie sicher kann man planen?
© Eugenio Marongiu, AdobeStock

Urlaub 2022: Knapp die Hälfte der Deutschen noch verunsichert

Wenn es um den Urlaub 2022 geht, sind viele Deutsche nach wie vor verunsichert. Mit 48 Prozent nimmt sich knapp die Hälfte der Bevölkerung vor, zuerst die Pandemieentwicklung abzuwarten, ehe sie sich an die Reiseplanung macht. Die kurzfristigen Warnungen vor Risikogebieten und die Ungewissheit, die mit der Pandemie einhergeht, bewegte schon in diesem Jahr 23 Prozent dazu, komplett aufs Reisen zu verzichten. Das zeigen die Ergebnisse von zwei Studien, die der Versicherungsmanager CLARK gemeinsam mit YouGov kürzlich durchgeführt hat. 

Angst vor Stornokosten

Schwankende Infektionszahlen, komplizierte Aus- und Einreisebestimmungen und kurzfristige Reisewarnungen: auch im zweiten „Corona-Jahr“ hatten es viele Reisende nicht leicht. Fast jeder oder jede dritte gab gegenüber CLARK an, dass der Urlaub aufgrund von Covid-19 nicht stattfinden konnte. Ebenfalls befürchteten 55 Prozent der Befragten, die zum Zeitpunkt der Studie bereits Urlaub gebucht hatten, diesen wegen den Entwicklungen der pandemischen Lage nicht antreten zu können. Die Ungewissheit der Pandemie scheint die Deutschen nachhaltig geprägt zu haben. Denn viele haben auch mit dem Blick auf das kommende Jahr Angst vor Urlaubsausfällen. 24 Prozent gaben an, in Sorge zu sein, stornieren zu müssen. Unter den 25- bis 34-Jährigen sehen es sogar 41 Prozent so. 

Obwohl vor der Pandemie viele gern auf Frühbucherangebote eingegangen sind, haben nur 17 Prozent der Befragten bereits einen Urlaub 2022 geplant. Zu groß ist die Sorge, auf die schon gebuchte Reise verzichten zu müssen und dennoch auf den Kosten sitzen zu bleiben. Dabei kann zum Beispiel eine Reiserücktrittsversicherung vor Stornokosten schützen, wenn die Reise nicht angetreten werden kann. Doch nur 12 Prozent haben diese für ihren Urlaub abgeschlossen. „Eine Reiserücktrittsversicherung könnte den Urlaubern aber viel mehr Sicherheit bieten, gerade in dieser ungewissen Zeit. Natürlich sollte man darauf achten, dass diese auch im Fall einer Corona-Erkrankung greift. Aber gerade jetzt informieren die meisten Versicherer über ihre Regelungen zur Pandemie-Thematik unter Aktuelles auf ihren Webseiten“, so das CLARK-Team.

Wie kann jetzt der Urlaub 2022 sorgenfrei geplant werden?

Neben der Reiserücktrittsversicherung gibt es auch andere Möglichkeiten, um sich vor drohenden Stornokosten zu schützen. Beispielsweise könnte eine Reisekrankenversicherung bei einer plötzlichen Erkrankung die Kosten der gebuchten Unterkunft übernehmen. Jedoch entfällt bei einigen Versicherern die Leistungspflicht bei einer Corona-Infektion, da pandemische Krankheiten nicht immer mit inkludiert sind. Die CLARK-Versicherungsexperten empfehlen deswegen: „Werfen sie vor Abschluss eines Vertrags am besten einen Blick in die Allgemeinen Vertragsbedingungen. Aufgrund der aktuellen Lage haben einige Versicherer gerade bei touristischen Reisen ihre Tarife angepasst und Pandemien ausdrücklich mitversichert.“

Umfassender Corona-Schutz im Ausland durch BDAE Versicherungen

Versicherungsschutz bei Pandemien bietet zum Beispiel der BDAE. Die Versicherungsbedingungen gelten dabei unabhängig von den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, der Pandemie-Status der bereisten Länder spielt ebenfalls keine Rolle. Im Produkt Expat Infinity, einer lebenslang gültigen Auslandskrankenversicherung, ist außerdem die Coronavirus-Schutzimpfung mitversichert. 

Ausführliche Infos zum Corona-Schutz beim BDAE gibt es hier: www.bdae.com/service/faqs-zum-coronavirus.

Auch eine Reiseabbruchversicherung könnte eine gute Absicherung sein, denn sie erstattet die Kosten, wenn Reisende ihre Reise ungeplant vorzeitig beenden müssen. Ein Grund für den vorzeitigen Abbruch einer Reise kann dabei auch eine Erkrankung darstellen. Die CLARK-Versicherungsexperten weisen jedoch darauf hin: „Beziehen Sie am besten den Pandemieschutz mit in ihren Tarifvergleich ein und wägen Sie die Risiken mit den zusätzlichen Kosten ab. Diese Versicherung kann auch bis zu 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen werden, sodass Sie sich noch relativ kurzfristig vor dem Abbruch ihrer gebuchten Reise schützen können.“

Die Pandemie hat nachhaltig Einfluss auf die Urlaubsplanung der Deutschen genommen und viele verunsichert. Um trotz der aktuellen Situation auf keine Reise verzichten zu müssen, können Reiseversicherungen einen zusätzlichen Schutz bieten. Dann steht einem erholsamen Urlaub 2022 eigentlich nichts mehr im Weg.

Aktuelle Risikoherde Osteuropa und Baltikum

Trotz steigender Inzidenzen in einigen Ländern gilt ein Großteil von Europa nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet. Das geht aus Daten des wöchentlichen Updates des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, das auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts und den Bundesministerien für Gesundheit und des Inneren abbildet. Wie die Statista-Grafik zeigt, haben sich die Risikoherde in der vorletzten Woche nach Osteuropa und auf das Baltikum verschoben.

Die Planung für den Urlaub 2022 wird auch davon abhängen, wo es noch Corona-Hochrisikogebiete geben wird.

© Statista

So stehen mittlerweile auch Lettland, Litauen und Estland auf der roten Liste, nachdem der direkte Nachbar Russland bereits seit dem 7. Juli als Hochrisikogebiet gilt. Entwarnung gibt es hingegen für Norwegen, das allerdings zuletzt ohnehin nur in den Regionen Oslo und Viken als besonders risikoreich für eine Ansteckung mit dem Coronavirus eingeschätzt wurde. Weitere Neuzugänge auf der Liste sind die Ukraine, Rumänien, Slowenien und Belarus. Seit dem 1. August hat das RKI zeitgleich mit der allgemeinen Testpflicht für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer seitens des Bundes neue Einstufungskategorien eingeführt.