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Oliven am Baum für Olivenöl
© 仁 藤原, Adobestock

Olivenöl als Reiseziel: Wo der Oleotourismus boomt

Die Nachfrage nach Olivenölverkostungen steigt! Nicht nur in den internationalen Küchen, sondern auch im Tourismus. Eine aktuelle Untersuchung des australischen Vergleichsportals Compare the Market zeigt, welche Länder sich besonders als Reiseziele für Olivenöl -Liebhaberinnen und -Liebhaber eignen.

Grundlage der Analyse waren unter anderem Produktionszahlen, die Dichte an Olivenhainen, die Zahl angebotener Verkostungen sowie Daten aus sozialen Medien.

Spanien ist Spitzenreiter des weltweiten Oleotourismus

Im Ländervergleich liegt Spanien deutlich vorn. Mit fast sechs Millionen Tonnen pro Jahr ist das Land der weltweit größte Produzent von Olivenöl. Hinzu kommen 18 gelistete Verkostungsangebote sowie die mit Abstand größte Anbaufläche. Olivenöl ist in Spanien fest in der Alltagskultur verankert und wird zunehmend auch touristisch vermittelt. Die Verbindung aus Kulinarik, Landschaft und Tradition macht das Land zum Spitzenreiter des weltweiten Oleotourismus.

Italien und Griechenland folgen auf den Plätzen zwei und drei. Beide Länder punkten mit einer langen Geschichte des Olivenanbaus, hoher Sortenvielfalt und zahlreichen Verkostungsmöglichkeiten. Italien etwa bietet mit 147 Angeboten die größte Auswahl geführter Degustationen. Griechenland wiederum kann auf die älteste nachgewiesene Olivenkultur zurückblicken – und erhält überdurchschnittlich viele positive Online-Erwähnungen.

Laut Analyse stammen die fünf besten Reiseziele für Oleotourismus allesamt aus Europa. Neben den Top 3 konnten sich auch die Türkei und Albanien unter den besten fünf platzieren. Albanien überrascht mit einer Anbaufläche von über neun Millionen Hektar, obwohl touristische Angebote bislang kaum entwickelt wurden.

Eher unerwartet ist das Abschneiden Australiens, das Platz zehn belegt. Zwar ist Olivenöl dort noch ein Nischenprodukt, doch die Qualität der Erzeugnisse sowie elf gelistete Verkostungen machen das Land zu einem aufstrebenden Ziel für Genusstouristen.