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Kroatien: Neue Gebührenordnung für Schiffseigner

An der Adria hat die Segelsaison 2014 begonnen. Bereits Ende März endete in Kroatien die offizielle Übergangsregelung für die Einfuhr eigener Boote. Seit dem EU-Beitritt des Landes im Juli 2013 hatte es unter Skippern mit eigenem Liegeplatz viele offene Fragen gegeben. Nun wollen die kroatischen Behörden für Rechtssicherheit sorgen, berichtet das Online-Magazin Reiseinfo Kroatien.

Da das Fristen-Durcheinander in den vergangenen Monaten unter Bootseignern reichlich Verwirrung gestiftet hatte, sollten sich diese zeitnah im zuständigen Zollamt erkundigen, bis wann sie ihre Deklaration einreichen können. Für Schiffe bis zu einer Länge von zwölf Metern erhebt der kroatische Zoll eine Gebühr von 1,7 Prozent des Zeitwertes. Segelyachten, die länger als zwölf Meter sind, sind gebührenfrei, wenn Skipper aus Deutschland oder Österreich sie in den EU-Warenverkehr einbringen. Falls der Eigner eine vorhergehende Verzollung belegen kann, entfällt diese Gebühr.

Schiffslänge und Motorbootleistung maßgeblich für Gebühren in Kroatien

Nach dem Bericht von Reiseinfo Kroatien herrschte in Seglerkreisen lange Zeit auch Rätselraten hinsichtlich der neuen Gebührenordnung für Freizeitboote in Kroatien. Mit dem Beginn der Wassersportsaison 2014 bestimmen Schiffslänge und Motorleistung die Höhe der Abgabe. Hinzu kommen eine Sicherheitsgebühr sowie Gebühren zur Nutzung der örtlichen Infrastruktur und zum Schutz vor Meeresverschmutzung. Obgleich noch eine Leuchtfeuerabgabe und Kosten für eine Infokarte hinzukommen, dürften künftige Bootstörns im Lande dennoch in den meisten Fällen günstiger ausfallen.

Das Urlauber-Portal für Kroatien-Reisende informiert in der Rubrik „Freizeit & Sport“ ausführlich über den Segelsport. Unter „Auf See“ erhalten die Leser des deutschsprachigen Online-Magazins www.reiseinfo-kroatien.com Hinweise über die an der Adria vorherrschenden Winde, Segelrouten, Marinas, Regatten und Hafenbestimmungen.

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 Foto: © Charlie Hambsch – Fotolia.com