Das sind die besten europäischen Städte zum Ausgehen
Wenn in Europa vom „24-Stunden-Gefühl“ die Rede ist, geht es selten um echte Nonstop-Öffnungszeiten wie in manchen Megacities außerhalb, sondern eher um die Kombination aus spätem Abendessen, zuverlässiger Mobilität, einer dichten Ausgehlandschaft. Welche europäischen Städte sich am besten zum Ausgehen eignen und wo man noch spätabends Trubel findet, das hat SuomiCasino herausgefunden.
Europäische Städte wurden anhand mehrerer Kriterien analysiert, darunter ein Sicherheitswert fürs nächtliche Alleingehen, die Kosten für eine einfache Fahrt im Nahverkehr, die Zahl an angekündigten Musikveranstaltungen sowie die Menge an Nightlife-Locations und Restaurants mit späten Öffnungszeiten . Heraus kommt ein Bild, das weniger die „eine“ perfekte Stadt zum Ausgehen zeigt, sondern verschiedene Nacht-Profile.
Paris ist die beste Stadt für ein 24-Stunden-Gefühl
An der Spitze steht Paris, vor allem wegen der schieren Auswahl, die die Stadt und ihr Nachtleben bietet. In den Daten tauchen 3.345 Restaurants mit späten Öffnungszeiten auf, dazu 627 Ausgehorte und 4.534 bevorstehende Musikveranstaltungen. Wer in Paris spät startet, findet also nicht nur Bars und Clubs, sondern auch nach dem letzten Drink noch Küche, die offen ist, ein wichtiger Punkt, weil genau daran viele europäische Nächte scheitern: Hunger ja, Optionen nein.
Der Haken wird in der gleichen Auswertung allerdings deutlich: Beim Sicherheitswert fürs nächtliche Alleingehen liegt Paris mit 35,8/100 vergleichsweise niedrig.
Madrid bietet Rund-Um-Paket zum Abendessen und Ausgehen
Madrid folgt auf Platz zwei und wirkt in diesem Vergleich wie die Stadt mit dem runderen Paket. Die Zahlen sind hoch, aber nicht „überwältigend“: 727 Nightlife-Venues, 1.958 Late-Night-Restaurants, 822 anstehende Musikevents. Gleichzeitig steht Madrid mit 70,2/100 beim Sicherheitswert weit besser da als Paris, und der Nahverkehr wird mit 1,50 € pro Einzelfahrt als günstig geführt. Das passt zu einer Stadt, in der der Abend traditionell später beginnt, was im Ranking indirekt belohnt wird, weil spät essen, spät rausgehen und trotzdem beweglich bleiben hier leichter zusammenkommen.
Prag überzeugt eine der besten Partystädte in Europa
Auf Rang drei landet Prag mit 750 Ausgehorten, mehr im Vergleich zu Paris und Madrid, 645 Restaurants mit späten Öffnungszeiten sowie 379 Musiktermine. Der Sicherheitswert liegt bei 73,8/100, also sehr hoch innerhalb dieser Top 10. Und der ÖPNV ist mit 1,24 € pro Fahrt einer der günstigsten Posten im Feld. Prag erscheint in der Auswertung damit weniger als Dauerbrenner an Events, sondern als effizient funktionierendes Nachtleben: viel Auswahl, bezahlbar, und laut Index mit gutem Sicherheitsgefühl.
Rom, Berlin und Zagreb runden die Top 5 ab
Rom liegt knapp hinter den Top drei und fällt besonders über 1.960 Late-Night-Restaurants auf. Im Vergleich ist die Eventdichte niedriger (299), der Sicherheitswert liegt im Mittelfeld (47,8/100).
Berlin sticht über die Programmmenge heraus: 2.701 angekündigte Musikevents sind ein Topwert. Gleichzeitig ist die Einzelfahrt im Nahverkehr mit 3,80 € die teuerste im Ranking, was nächtliche Spontanität dämpfen kann.
Zagreb erzielt mit 80,0/100 den besten Sicherheitswert der gesamten Top 10. Das Nachtangebot ist deutlich kompakter (138 Venues, 145 Late-Night-Restaurants, 66 Events), der ÖPNV dafür sehr günstig (0,53 €).