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cappuccino
© Yoel Peterson – Unsplash

Cappuccino-Index: In diesen Städten ist er am teuersten

Die Internationale Kaffeeorganisation hat den ersten Oktober zu Ehren des gleichnamigen Heißgetränks zum weltweiten Tag des Kaffees ernannt. Wer sich zur Feier dieses besonderen Tages eine schöne Tasse Cappuccino gegönnt hat, der musste in Kopenhagen dafür am tiefsten in seine Brieftasche greifen.

Wie die Statista-Grafik auf Grundlage von Umfragen der Deutschen Bank zeigt, kostet eine Tasse des beliebten Muntermachers in der dänischen Hauptstadt im Schnitt rund 6,30 US-Dollar.Infografik: Wo der Cappuccino am teuersten ist | Statista

Aber auch in anderen Städten der Welt befinden sich die Preise für einen “Kapuziner” jenseits von fünf US-Dollar. In Dubai kostet er sechs Dollar, Hongkong und Shanghai berechnen durchschnittlich 5,70 beziehungsweise 5,30 US-Dollar. Das sonst für seine hohen Preise bekannte Zürich ist mit 5,20 US-Dollar vergleichsweise günstig.

Als teuerste deutsche Stadt landet Frankfurt auf Platz 34, ein Cappuccino kostet hier durchschnittlich 3,50 US-Dollar. Dabei wird er für Kaffeeliebhaber sogar immer günstiger: Der Preis für das Heißgetränk ist in Frankfurt in den letzten Jahren stetig gesunken. Vor fünf Jahren bezahlte man noch rund 4,00 US-Dollar pro Tasse.

Nicht nur Cappuccino: Neue Methoden zur Messung der Kaufkraft

Auch die Methodik zur Messung der Kaufkraft geht mit der Zeit. In den 80er Jahren entwickelte die britische Wochenzeitschrift The Economist den Big Mac Index. Der Wirtschaftsindikator misst mithilfe des Burger-Klassikers die Kaufkraft in unterschiedlichen Ländern. Hochwissenschaftlich ist der Indikator sicherlich nicht, für einen Vergleich vor allem des Binnenwertes einer Währung funktioniert er aber erstaunlich gut. Zumal er in den 80ern nah an der Lebensrealität der Menschen lag

Der Spotify-Index

Heute, wo die Fastfoodkette an Bedeutung verliert und ein handgecrafteter Hochlandrind-Burger näher an der Lebenswirklichkeit der Menschen liegt als ein Big Mac, könnte es Zeit für einen neuen Index sein. Das dürfte sich auch der Blogger und Programmierer Matias Singers gedacht haben und hat kurzerhand den Spotify International Pricing Index entwickelt. Das Prinzip dahinter ist einfach: Was kostet das gleiche Produkt, also der Spotify Premium Account, rund um die Welt? Zwar ist das musikalische Angebot nicht in jedem Land gleich breit gefächert, der Premium-Zugriff und seine Konditionen aber schon.

Bei einem Vergleich der Spotify-Preise und Umrechnung der Länderwährungen in Euro zeigt sich: Den teuersten Account legen sich mit 18,42 US-Dollar die Dänen an. Im Heimatland des Musikstreaming-Dienstes Schweden sind es 15,22 US-Dollar. In Deutschland, Italien und Spanien sind es 13,87 US-Dollar. Viele Länder zahlen allerdings deutlich weniger, auf den Philippinen kostet der Premium-Account zum Beispiel nur 2,93 US-Dollar.