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© Yasonya, AdobeStock

Workation-Check: In diesen europäischen Städten lebt und arbeitet es sich am günstigsten

Ein aktueller „Workation-Check“ zeigt, wo der Arbeitsplatz im Ausland am günstigsten ist. Gerade bei winterlichen Temperaturen und steigenden Infektionszahlen sehnen sich viele nach einem Homeoffice in der Ferne. Für den Workation-Check hat der Online-Marktplatz Traum-Ferienwohnungen.de die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in 64 ausgewählten Städten in sieben Kategorien analysiert.  Im Detail ging es um Fortbewegung, Freizeit, Gastronomie, Kleidung, Lebensmittel, Nebenkosten und Unterkunft. Durchschnittlich kostet der Alltag in den beliebtesten Reiseregionen Europas demnach rund 1.196 Euro Euro im Monat. Allerdings unterscheiden sich die Preise je nach Ort um bis zu 407 Prozent.

Der Workation-Check zeigt, wo in Europa sich Arbeiten und Urlaub am besten verbinden lassen

Urlaubsorte im kroatischen Istrien und in Andalusien dominieren Workation-Check

Arbeiten im EU-Ausland lohnt sich doppelt. Denn auch ohne Visum oder arbeitsrechtliche Hindernisse können Arbeitskräfte von der Umgebung profitieren und müssen keinen Urlaub nehmen. Am günstigsten ist ein solcher Langzeitaufenthalt in Istrien. Im kroatischen Poreč betragen die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten 576,40 Euro pro Monat. Das ist der niedrigste Wert im Europa-Vergleich. Besonders günstig gestalten sich in der Küstenstadt die Kosten für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Auch die monatliche Miete für eine Unterkunft im Durchschnitt von 405,70 Euro überzeugt. Das südlicher gelegene Pula ist fast ebenso preiswert. Mit monatlichen 599,70 Euro kann der kroatische Badeort vor allem beim Freizeit- sowie beim gastronomischen Angebot punkten.

Den dritten Platz der günstigsten Workation-Destinationen belegt das andalusische Huelva, wo die Lebenshaltungskosten 647,85 Euro betragen. Für besonders wenig Geld kann man in der spanischen Stadt einkehren. Mit durchschnittlich 5,40 Euro sind die Preise in der Gastronomie hier am niedrigsten. Die Top Fünf des Workation-Check komplettieren mit Córdoba und Granada zwei weitere Städte Andalusiens. Mit 709,20 bzw. 716,10 Euro lebt es sich inmitten mittelalterlicher Architektur verhältnismäßig günstig. 

Millionenmetropolen am teuersten

Wenig überraschend sind die größten Städte Europas aufgrund der in die Höhe schießenden Mieten am teuersten. In London (2.920,20 Euro), Zürich (2.677,30), Dublin (2.373,10) und Amsterdam (2.165,30) ist das (Arbeits-)leben besonders kostspielig. Tief ins Portemonnaie greifen müssen arbeitende Reisefreudige auch in Zandvoort. Dort nämlich belaufen sich die Lebenshaltungskosten auf 2.079,40 Euro. Auffällig hoch sind die Preise in dem niederländischen Städtchen an der Nordsee für die Unterkunft (1.750 Euro) sowie für den ÖPNV (86,80 Euro).

Viele sehnen sich danach, in der Stadt der Liebe, Paris, zu arbeiten. Jedoch liegen die Kosten für Workation in Paris mit 1.922 Euro pro Monat deutlich über dem Durchschnitt (1.196,30 Euro). Kostspielig kann ein längerer Aufenthalt auch auf Ibiza werden. Auf 1.835,80 Euro beziffern sich die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben. Vor allem liegt das an den hochpreisigen Unterkünften (1.569,40 Euro).

Ähnlich viel sparen müssen alle, die gerne im italienischen Mailand arbeiten und leben möchten. Die Lebenshaltungskosten in der Domstadt betragen 1.750,90 Euro. Mit den Alpen bietet die Schweiz ein atemberaubendes Panorama, jedoch auch in die Höhe treibende Kosten. 1.563,40 Euro kostet der Alltag pro Monat in Chur. Ein Besuch in der Gastronomie sowie der Kauf von Lebensmitteln gehört in der 30.000-Einwohner-Stadt mit durchschnittlich 15,30 bzw, 5,50 Euro zu den teuersten in Europa.

Ein Klick auf die Karte führt zum kompletten Workation-Check, inklusive einer detaillierten Karte mit Angaben zu einzelnen Städten.

Ein Klick auf die Karte führt zum kompletten Workation-Check, inklusive einer detaillierten Karte mit Angaben zu einzelnen Städten.

 

Die beste und schlechteste Lebensqualität für Expats

Der Blick aufs Portemonnaie ist das eine. Wichtig ist beim (dauerhaften) Arbeiten im Ausland aber auch die Lebensqualität. Hier lohnt der Blick auf das weltweite Expat City Ranking von InterNations. Demnach bietet Valencia weltweit die höchste Lebensqualität für Expatriates. Gleich vier spanische Städte landeten in der Top 10 der beliebtesten Städte für Expats. Weniger angenehmes Arbeitsklima herrscht dagegen in Italien. Mit Rom und Mailand haben sind zwei italienische Metropolen unter den schlechtesten fünf Städten vertreten. Ebenfalls unter den Bottom 5 befinden sich Nairobi (Platz 62), Seoul (Platz 64) und auf dem letzten Platz Salmiya in Kuwait. Die beliebteste deutsche Stadt für Arbeitskräfte aus dem Ausland ist laut Ranking Düsseldorf auf dem insgesamt 26. Platz.

© Statista