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Mit dem Fahrrad durch Osteuropa

Unter dem Motto „Länder spüren, Menschen verbinden“ ist der Freiwilligendienst »kulturweit« am 5. Juli mit seiner zweiten Fahrradkarawane durch Osteuropa gestartet und wird bis zum 15. Juli unterwegs sein. Mehr als 40 junge Freiwillige wollen damit einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung leisten.

Geplant sind unter anderem Veranstaltungen zur nachhaltigen Mobilität und zum Weltkulturerbe. Die zehntägige Tour führt durch zwei Regionen: Die Teilnehmer der Balkan-Route radeln von Serbien nach Rumänien, die der Baltikum-Route von Estland nach Litauen.

Kulturelle Bildung im Vordergrund

„Junge Menschen haben nicht nur die Gelegenheit, das Leben in Osteuropa kennenzulernen. Sie können  auch Kontakte knüpfen und Netzwerke bilden“, sagte Anna Veigel, Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission. In einer vernetzten Welt sei dies wichtiger denn je. Wer sich und andere verstehen will, brauche die Begegnung mit kultureller Vielfalt.

Über ihre Eindrücke berichten die Teilnehmer der Fahrradkarawanen täglich auf dem Portal kulturweit-blog.de (http://www.kulturweit-blog.de ).

Seit 2009 haben junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit, mit »kulturweit« einen Freiwilligendienst im Ausland zu leisten. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Die Einsatzstellen befinden sich in den Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Osteuropas. »kulturweit« ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Kontakt: Tobias Kettner Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Freiwilligendienst »kulturweit« Telefon: 030-802020-302 E-Mail: kettner@unesco.de

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