Österreich: Zuschüsse für Erasmus werden um zehn Prozent angehoben

Seit 20 Jahren profitieren auch die Österreicher vom Studentenaustausch-Programm Erasmus. Der Auslandsaufenthalt während des Studiums erfreut sich seither steigender Beliebtheit. Rund 5.300 heimische Studenten haben 2010/11 im Rahmen von Erasmus ein Auslandssemester absolviert. Das berichtet die Zeitung Der Standard. Zum Jubiläum gibt es mehr Geld, die Zuschüsse für Erasmus-Studenten werden künftig um zehn Prozent angehoben.

1.000 Österreicher machten Auslands-Praktikum

Wenig bekannt, aber immer beliebter sind die Auslands-Praktika. Fast 1.000 Österreicher haben 2010/11 mit einem „Erasmus“-Praktikum im Ausland gearbeitet, um zwölf Prozent mehr als im Jahr davor.

Das mit Abstand beliebteste Gastland für ein Auslandsstudium von österreichischen Studenten ist Spanien (739) gefolgt von Frankreich (470) und Großbritannien (423). Bei den „Erasmus“-Praktika ist Deutschland mit 559 Personen am beliebtesten bei den Österreichern.

250 bis 380 Euro pro Monat

Insgesamt stehen zwischen 2007 und 2013 rund drei Milliarden Euro an EU-Mitteln für „Erasmus“ bereit. Österreich und Finnland waren im letzten abgerechneten Förderjahr die einzigen Länder, die 100 Prozent der EU-Budgetmittel für das Programm für lebenslanges Lernen ausgeschöpft haben. Aufgrund der hohen Auslastung erhält Österreich nun mehr EU-Mittel – die Studenten profitieren davon künftig durch um zehn Prozent höhere Zuschüsse. „Erasmus“-Studenten erhielten bisher je nach Zielland Zuschüsse in Höhe von 250 bis 380 Euro pro Monat.

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