Spanier haben EU-weit die längste Lebensdauer
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Die längste Lebensdauer haben EU-weit die Spanier

Spanier, Franzosen und Italiener haben EU-weit die höchste Lebenserwartung. Deutschland liegt mit 81,1 Jahren im Mittelfeld. Das zeigt eine Statista-Grafik auf Basis von Eurostat-Daten. Die Grafik gibt die durchschnittliche Lebensdauer bei Geburt nach dem Stand des Jahres 2017 an. Betrachtet man dagegen nur Westeuropa, liegen Deutschland in Dänemark am Ende der Rangfolge. Geringer fällt die Lebensdauer dann nur in osteuropäischen Ländern aus. Hier liegt sie durchgehend bei unter 80 Jahren. Schließlich gibt es mit 74,8 Jahren die geringste Lebenserwartung von allen EU-Ländern gibt es in Bulgarien.

Infografik: So lange leben die Europäer | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse ist die Lebensdauer unter anderem von der Ernährung abhängig. Und diese ist in vielen Mittelmeerländern im Schnitt besser als im Rest der EU. Die Mittelmeerküche basiert auf vielen Fischgerichten. Außerdem enthält sie deutlich mehr Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte und Obst. Den Deutschen attestieren Wissenschaftler eine vergleichsweise ungesunde Ernährung. Diese führe zu Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Negativ auf die Lebenserwartung wirken sich Experten zufolge außerdem weitere Faktoren aus: Armut, geringe Lebenszufriedenheit, belastende Umwelteinflüsse, wenig sportliche Betätigung und Alltagsstress.