Herbst
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Herbst-Eindrücke: Das sind die schönsten Laubwälder weltweit

Beim Blick aus dem Fenster wird schnell klar: Der Herbst hat uns im Sturm erobert. Er bringt aber nicht nur Wind, Regen und kältere Temperaturen, er zeigt sich oft auch von seiner wunderschönen Seite. Egal wo man hinsieht, überall lässt der Wind die bunten Blätter tanzen. Travelcircus hat die weltweit schönsten Laubwälder ausfindig gemacht – denn Indian Summer geht nicht nur in Nordamerika!

Schon gewusst? Der Begriff “Indian Summer” ist bereits über 300 Jahre alt und beschreibt eine trockene, warme Wetterperiode im nordamerikanischen Spätherbst, die mit einer starken Verfärbung der Blätter einhergeht. Einer alten Legende der Irokesen nach färben sich die Ahornblätter leuchtend rot, weil das Blut getöteter Bären in die Erde tropft und von den Bäumen aufgenommen wird.

Chinesische Mauer (China)

Die Chinesische Mauer gilt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des gesamten Landes. Sie erstreckt sich über eine Länge von 21.196,18 Kilometern – umarmt von mystischen Laubwäldern, die sich im Herbst leuchtend gelb verfärben.

Herbst

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Burg Eltz (Deutschland)

Im Herzen des Eltzer Waldes wird es märchenhaft – besonders zur Herbstzeit. Denn dann verleihen die warmen Nuancen der Laubbäume der Burg Eltz einen besonders romantischen Charme. Absolutes Highlight: ein Herbstspaziergang über den Wanderweg “Eltzer Burgpanorama”. Hier verschmelzen Naturschutzgebiet und der Anblick der majestätischen Burgfassade zu einer einzigartigen Atmosphäre, in der sich seltene Pflanzen und Tiere wohlfühlen.

Jasper National Park (Kanada) – Ursprung des Indian Summer

Wer an Indian Summer denkt, dem kommen direkt die Wälder Kanadas in den Sinn – kein Wunder also, dass es sich mit dem Jasper National Park ein Vertreter des amerikanischen Nordens unter den 11 beeindruckendsten Herbstwäldern gemütlich gemacht hat.

Mit einer Fläche von fast 11.000 km² gilt der Jasper National Park als größter seiner Art in den kanadischen Rocky Mountains; atemberaubende Bergpanoramen inklusive. Bei einer Fahrt durch den Nationalpark schweben links und rechts gelb-grüne Nadelbäume und rötliche Laubwälder an den Besuchern vorbei. Mit etwas Glück können sogar Tiere wie Elche, Hirsche und Schwarzbären gesichtet werden.

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Queenstown (Neuseeland)

Mit über 12.000 Einwohnern gilt Queenstown als eine der bevölkerungsreichsten Städte der neuseeländischen Südinsel. Queenstown ist direkt am Ufer des Lake Wakatipu sowie am Fuß der Südlichen Alpen gelegen. In dieser einzigartigen Kulisse wundert es wenig, dass der Herbst einer Augenweide gleicht. Doch Achtung: Da sich Neuseeland auf der Südhalbkugel unserer Erde befindet, dominiert der Herbst anders als in Deutschland die Monate März bis Mai.

Ober Gatlinburg (USA)

Während Ober Gatlinburg im Winter als die Skiregion in Tennessee (USA) gilt, verwandelt sich das Erholungsgebiet im restlichen Jahr in einen Berg voller Freude und Abenteuer. Besonders im Herbst erwarten Besucher unvergessliche Eindrücke: So färben sich die Laubwälder der Umgebung bei strahlendem Sonnenschein und trocken-warmem Klima in verschiedenste Nuancen zwischen Gelb und Rot.

Elbsandsteingebirge (Deutschland, Tschechien)

Mit den Bäumen im Elbsandsteingebirge hat es ein länderübergreifender Wald ins Ranking der beeindruckendsten Herbstwälder geschafft: Das Elbsandsteingebirge teilt sich in eine deutsche Region – die Sächsische Schweiz – sowie eine tschechische Region – die Böhmische Schweiz. Das insgesamt 700 km² große und bis zu 723 Meter hohe Gebirge besteht hauptsächlich aus Sandstein und beeindruckt Besucher vor allem durch seine stark abfallenden Klippen und die hohen Steinsäulen. Vor allem im Herbst ist ein Besuch des Elbsandsteingebirges nahezu unvergesslich – denn dann wird die üppige Vegetation in bunte Farben getaucht.

Bukarest (Rumänien)

Auf geht’s in die Hauptstadt Rumäniens – denn trotz Großstadt-Atmosphäre verzaubert Bukarest seine Einwohner und Besucher jedes Jahr aufs Neue. Das “Kleine Paris” hat neben neubarocker Architektur und Sehenswürdigkeiten wie dem Triumphbogen, dem Athenäum und dem Nationalen Kunstmuseum auch naturbelassene Entspannungsoasen zu bieten: Zahlreiche Seen finden sich am Stadtrand, während idyllische Parks das gesamte Stadtbild verschönern.

Schloss Neuschwanstein (Deutschland)

Wie ein Märchenschloss bettet sich Schloss Neuschwanstein in die Region Schwangau ein. Ludwig selbst war von der Schönheit des Umlandes überwältigt: Romantische Gebirgshänge, weite Wiesen und mystische Wälder laden zum Träumen ein. Besonders wenn sich die Blätter des Waldes herbstlich-bunt färben, sollten sich Besucher des Schlosses einen Abstecher durch die Herbstlandschaft nicht nehmen lassen – denn hier ist Romantik vorprogrammiert.

Bohinjsko Jezero (Slowenien)

Nicht nur Großstädte, Schlösser und Nationalparks haben sich die beeindruckendsten Herbstwälder der Welt gesichert – mit dem Bohinjsko Jezero hat es auch ein See ins Ranking geschafft.

Umgeben von majestätischen Berghängen und der Kirche sv. Janez begrüßt der Bohinjsko Jezero die bunte Farbpracht des Herbstes. Fast nahtlos spiegeln sich die warmen Gelb- und Rottöne in der stillen Seeoberfläche und kreieren so ein atemberaubendes Bild. Als Teil des Triglav-Nationalparks überzeugt der Bohinjsko Jezero vor allem durch nahezu unberührte Natur. Innerhalb von etwa drei Stunden können Fußgänger den See umwandern und sich dabei von der Pracht der Herbstwälder verzaubern lassen.

Ridgway (USA)

Umgeben von steilen, bewaldeten Bergen bettet sich das Örtchen Ridgway ruhig in die Landschaft von Colorado ein. Das Umland der einstigen Eisenbahnstadt ist heute Heimat einer vielfältigen Tierwelt. So finden sich hier unter anderem Berglöwen, Hirsche, Bären, Truthähne und Weißkopfseeadler. Ob beim Bergsteigen, Wandern oder Fahrradfahren – ein Blick in die Natur von Ridgway ist mehr als eindrucksvoll. Elegant strecken sich die Berghänge in den nordamerikanischen Himmel. Zu ihren Füßen liegen dichte Wälder und Wiesen, die mit ihren warmen Farben den Indian Summer einläuten.