Studie zum Thema Entsendung in Hochrisikoländer

Die Universität Hamburg führt im Rahmen des Seminars „Auslandsentsendungen in Hochrisiko-Länder“ eine Studie durch, für die sie Teilnehmer für eine Befragung sucht. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie sich der seit den 1980-er Jahren veränderte internationale Terrorismus auf die Entsendepraxis von Unternehmen und auf Wohlbefinden und Verhalten von Expatriates auswirkt. Spätestens seit dem 11. September 2001 ist eines zur beunruhigenden Gewissheit geworden: Das zunehmende internationale Business aufgrund der stärkeren weltweiten Verflechtung der Märkte hat dazu geführt, dass auch global agierende Unternehmen eine Zielscheibe für Terroristen sein können.

Die Uni Hamburg bittet ehemalige und aktuelle Expats darum, sich an der etwa zehnminütigen Online-Umfrage zu beteiligen. Diese ist selbstverständlich anonym; sämtliche Informationen werden vertraulich behandelt und ausschließlich vom Forscherteam ausgewertet. Eine Veröffentlichung der Umfrageergebnisse ist im kommenden Jahr vorgesehen.

Tatsächlich gibt es noch immer viel zu wenige empirische Daten in Bezug auf die vielen Facetten des Themas internationale Mitarbeiterentsendung. Die Betrachtung von Risikoländern ist insbesondere vor dem Hintergrund von Ereignissen wie dem Arabischen Frühling und die Kerreaktorexplosion im japanischen Fukushima relevanter denn je.

Zur Umfrage gelangen Sie hier

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