Klima
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Die Deutschen verzichten am häufigsten fürs Klima auf private Reisen

Reisen zählen zu den größten Treibern für CO2-Produktion in der westlichen Gesellschaft. Dessen sind sich auch deutsche Reisende bewusst und zeigen sich als Vorreiter beim Klimaschutz. Dazu hat die Advertising-Plattform Criteo Zahlen zum ökologischen Reiseverhalten der Deutschen aus seiner globalen Traveler-Studie veröffentlicht.

Junge Menschen reisen klimabewusst

Von den weltweit zur Studie befragten Menschen gehören hierzulande 22 Prozent zur Gruppe der Green Traveler. Sie haben sich in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal entschieden, eine ursprünglich geplante Reise nicht zu buchen, um ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Außerdem sind Green Traveler überdurchschnittlich jung und fahren häufiger mit der Bahn als andere Reisende. 62 Prozent der klimabewussten Reisenden sind der Generation Z und den Millenials zuzuordnen, nur 38 Prozent der Generation X oder älteren Generationen.

Der Aufstieg des Klimaschutzes beim Reisen

Fliegen ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung. Wenn sich weite Reisen nicht vermeiden lassen, gibt es häufig keine Alternative zum Flugzeug, für kürzere Strecken allerdings schon. Hier ist die Bahn oftmals nicht viel langsamer und vor allem weitaus besser für die Umwelt. Das wissen auch die Green Traveler. 82 Prozent haben in den vergangenen sechs Monaten ein Zugticket für einen private Trip gebucht. Bei der Gruppe derer, die sich über Umweltaspekte beim Reisen weniger Gedanken machen, waren dies nur 56 Prozent.

Vor allem Deutschen ist es wichtig, klimaneutral zu unterwegs zu sein. Global haben sie die Nase vorn. 22 Prozent gehören hierzulande zu den Green Traveler. In Frankreich und den USA sind es 18 Prozent. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 15 Prozent.

Klimaschutz

Deutschland ist Vorreiter im CO2-neutralen Reisen, © criteo