Trinkgeld
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Wieviel Trinkgeld ist in Urlaubsländern üblich?

Die Frage nach dem Trinkgeld sorgt regelmäßig für Verunsicherung, wenn man in ein anderes Land reist. Was bekommt das Hotelpersonal? Wieviel sollte man für Taxifahrer und Kellner bereithalten? 

Eine Auflistung über die unterschiedlichen Gepflogenheiten in Sachen Trinkgeld hat Check24 zusammengestellt.

Diese Regeln gelten in Europa

In Europa sind in der Regel zwischen fünf und zehn Prozent Trinkgeld angemessen. Das gilt beispielsweise für Portugal und Spanien, auch wenn eine Servicepauschale teilweise inbegriffen ist. Anders sieht es in Finnland aus: Trinkgeld ist hier unüblich und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Vergleichsweise hohe Trinkgelder werden in Großbritannien und der Türkei erwartet, Urlauber sollten dort bis zu 15 Prozent geben.

Trinkgeld

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In vielen asiatischen Ländern sind 10 Prozent üblich

Die übliche Trinkgeldhöhe in Asien liegt bei um die zehn Prozent, in den Vereinigten Arabischen Emiraten gerne auch mal bis zu 15 Prozent. Auf den Malediven gibt es meist eine feste Pauschale für Serviceleistungen. In Japan sollten sich Verbraucher zurückhalten: Trinkgeld wird dort als Beleidigung verstanden.

Keine festes Trinkgeld in Australien und Ozeanien

In Australien und Ozeanien ist es eher unüblich, einen Obolus zu zahlen. Guten Service können Urlauber aber gerne honorieren. Reisen Verbraucher in die USA oder nach Kanada, sollten sie mit Trinkgeldern in Höhe von 15 Prozent rechnen. Auch in Mittel- und Südamerika ist das Trinkgeldniveau höher als in Europa. Ausnahme ist die Dominikanische Republik mit fünf bis zehn Prozent.

In Ghana wird nur aufgerundet

Für Service zahlen Urlauber auch in Afrika zehn bis 15 Prozent zusätzlich. Auf den Seychellen und in Marokko genügen aber fünf bis zehn Prozent, in Ghana wird üblicherweise nur aufgerundet. Kleinere Beträge sind für Dienstleistungen im Hotel üblich, meistens ein paar Münzen für Kofferträger, Concierges oder Zimmermädchen.