Last-Minute-Checkliste
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Nicht vergessen! Die Last-Minute-Checkliste für jeden Urlaub

Schon Wilhelm Busch riet einst seinen Lesern: „Drum o Mensch, sei weise, pack‘ die Koffer und verreise.“ Um diesen Ratschlag in die Tat umzusetzen, müssen wir tatsächlich ein paar „weise“ Entscheidungen treffen. So stellt sich vor jedem Urlaub erneut die Frage: Was nehme ich mit?

Einerseits sollten sich Weltenbummler nicht mit zu viel Gepäck das Leben schwermachen. Andererseits kann eine Traumreise schnell zum Albtraum werden, wenn die richtige Ausrüstung fehlt. Dieser Artikel liefert eine Übersicht über alle Essentials, die man für verschiedene Urlaubsziele braucht. Dabei gilt stets die Devise: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Am Strand relaxen

Egal ob Meer, Fluss, See oder Pool – mit der Sonne am Himmel und den Füßen im kühlen Nass haben wir im Nu alle Alltagssorgen vergessen. Aber wie harmlos entspannte Nachmittage am Strand auch scheinen mögen, so macht uns die UV-Strahlung schnell einen Strich durch die Rechnung. Deshalb sollte man auf diese Utensilien auf keinen Fall verzichten:

  • Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 oder höher
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung wie Mütze oder Hut

Natürlich will man am Strand nicht nur vor der Sonne geschützt bleiben, sondern vor allem eine gute Figur machen. Dabei sollten darauf geachtet werden, dass die Bademode sich für den praktischen Gebrauch eignet. Für Männer empfehlen sich beispielsweise Bermudashorts, die beim Schwimmen ebenso wie beim Volleyballspielen oder in der Strandbar getragen werden können. Solche Modelle sind in einem Online-Shop für Young Fashion in allen möglichen Farben und Mustern erhältlich. Auch die Ladies sollten bei Bikinis oder Badeanzügen auf Funktionalität achten: Oberteile, die leicht verrutschen oder zu knapp geschnittene Höschen schränken die Bewegungsfreiheit deutlich ein.

Kultur genießen

Wer auf der Suche nach Abwechslung ist, wird am schnellsten in großen Metropolen fündig. Dort bieten sich unzählige Möglichkeiten, die Kulturen fremder Länder kennenzulernen – von Museen und Denkmälern über Musik und Theater bis hin zu Bars und Restaurants. Städtereisen haben außerdem den Vorteil, dass alle Notwendigkeiten für den täglichen Bedarf jederzeit verfügbar sind. Aber wer an jeder Ecke nach Lust und Laune kauft, was gerade gebraucht wird, der wird vor allem in überteuerten Tourismuszentren schnell sein Budget übersteigen. Folgende Gegenstände sollten im Rucksack sein:

  • Trinkflasche

Mit einer kleinen Cola hier und einem schnellen Kaffee kann man sich mir nichts, dir nichts in Unkosten stürzen. Daher besser eine verschlussdichte, bruchsichere Trinkflasche einpacken, die man gegebenenfalls tagsüber mit Leitungswasser nachfüllen kann.

  • Bequeme Schuhe

Wenn man den ganzen Tag auf den Beinen ist, sollte unbedingt zu Schuhwerk gegriffen werden, das auch über viele Stunden hinweg keine Blasen oder unangenehme Druckstellen hinterlässt. Hierfür eignen sich besonders Slipper oder Sneaker. Finger weg dagegen von harten Lederschuhen, High Heels oder Sandalen mit Riemenschnürung!

  • Diebstahlsichere Tasche

Gerade in großen Städten haben sich Taschendiebe darauf spezialisiert, ahnungslose Touristen in einem unbemerkten Moment auszurauben. Deshalb reicht ein einfacher Rucksack nicht aus. Wertgegenstände sollten in eine kleinen Tasche gesteckt werden, die direkt am Körper getragen wird und die man zu jeder Zeit im Blick hat. Da trifft es sich also gut, dass Fanny Packs derzeit ein Comeback in der Modeszene feiern.

Natur entdecken

Wer lieber in der freien Wildbahn auf Abenteuerreise geht, anstatt sich durch den Großstadtdschungel zu schlagen, bei dem fällt die Packliste wiederum anders aus. Abgesehen von der obligatorischen Trinkflasche kommen Outdoor-Urlauber nicht ohne folgende Ausstattung aus:

  • Wettersichere Kleidung

Im Sommer benötigt man wie überall sonst auch den passenden Sonnenschutz. Unter freiem Himmel muss man sich aber auch auf unerwartete Wetterumschwünge einstellen. Wer von einem Regenguss überrascht wird und sich nirgendwo unterstellen kann, dem droht eine unangenehmen Erkältung. Daher sollte zumindest eine leichte Regenjacke eingepackt werden.

  • Festes Schuhwerk

Auf Wanderungen über unwegsames Gelände muss besonders auf die Füße geachtet werden. Bequeme Turnschuhe reichen meist nicht aus. Stattdessen sollte man zu professionellen Wanderschuhen greifen, die den Füßen genügend Halt bieten und die Sturzgefahr auf ein Minimum reduzieren. Um Blasen zu vermeiden, darf in keinem Fall auf Socken verzichtet werden. Zudem sollten man stets Pflaster bei sich tragen.

  • Handy

Heutzutage verlassen wir im Alltag kaum jemals ohne unser Smartphone das Haus. Manche Urlauber nutzen daher eine Trekkingtour durch unberührte Landschaften, um sich eine Auszeit von Internet und Computer zu nehmen. Damit gehen sie jedoch ein beachtliches Risiko ein. Für den Fall, dass man die Orientierung verliert oder stürzt, sollte man zu jeder Zeit die Möglichkeit haben, Hilfe zu rufen. Deshalb gehört sowohl das Handy als auch ein Ersatzakku in den Rucksack.

Last-Minute-ChecklisteDie Autorin:

Melanie Wagner liebt es zu reisen und fremde Länder zu erforschen. Je wärmer umso besser ist ihre Devise. Also hat sie beschlossen, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Als Reisebloggerin schreibt sie am Liebsten über Lifestyle, Mode und ferne Länder.