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Instagram: Wie Social Media den Urlaub der Deutschen beeinflusst

Für viele Deutsche gehört Social Media nicht nur in den Alltag, sondern auch in den Urlaub. So wird sogar die Reiseplanung von den sozialen Netzwerken beeinflusst. Fast ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) hat bei seinen Reiseplänen schon einmal geprüft, ob das Reiseziel auch passende Kulissen für Instagram und Co. zu bieten hat. Bei den Männern prüfen 34 Prozent schon vor dem Urlaub passende Hashtags und Motive, bei den Frauen sind es 28 Prozent.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Online-Reiseportals Opodo. Befragt wurden 8.000 Reisende aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien.

Mehrheit bearbeitet Urlaubsfotos nicht

Um den Daheimgebliebenen den eigenen Urlaub von der besten Seite zu präsentieren, kommen auch gerne die Mittel der digitalen Bildretusche zum Einsatz. Das sagen 44 Prozent der Befragten, die gelegentlich oder oft ihre Urlaubsfotos aufpolieren, bevor sie auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken gepostet werden. Gut die Hälfte der Befragten gab aber an, Urlaubsfotos im Nachgang nicht mehr zu bearbeiten.

Die Umfrage zeigt auch, was Deutsche von Urlaubern denken, die ihre Reise engmaschig mit Social Media begleiten. Jeder Dritte ist überzeugt, dass die Urheber der Fotos eine gute Zeit haben. 28 Prozent vermutet dagegen, dass die Urlauber ihre Reise gar nicht genießen, und jeder Fünfte findet sogar, dass es angeberisch ist, viel über den Urlaub in den sozialen Netzwerken preiszugeben.

Instagram: Wie Social Media den Urlaub der Deutschen beeinflusst

Ungern auf Sightseeing verzichten

Nur knapp jedem zehnten Deutschen fällt es besonders schwer, im Urlaub auf Social Media zu verzichten. Mit dem Verzicht auf Alkohol, Sport und TV haben sogar noch weniger deutsche Urlauber ihren eigenen Angaben zufolge ein größeres Problem. Sightseeing und Strand sind dagegen schon schwerer aus dem eigenen Urlaub wegzudenken: Ein Drittel empfindet den Verzicht auf Sightseeing im Urlaub als den größten Verlust und bei 27 Prozent der Befragten ist es der Strandbesuch. Für fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) sind Landschaften und Aussichten darüber hinaus auch das bevorzugte Motiv für die eigenen Posts in den sozialen Netzwerken.