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Urlaub mit dem Hund: Worauf Reisende achten sollten

Mit dem Herbst beginnt die optimale Reisezeit für den Urlaub mit Hund. Bei den abgekühlten Temperaturen können die Vierbeiner in der Nebensaison an vielen Stränden nun leinenlos laufen. Hundefreundliche Ferienhäuser verfügen über die nötige Privatsphäre und Freiraum für einen entspannten Urlaub.  Die Vermieter sind vielerorts auf ihre tierischen Gäste eingestellt und geben Tipps für Ausflüge in der Umgebung. Worauf Reisende mit Hunden achten sollten, wenn sie sich eine passende Unterkunft suchen, zeigt Belvilla in diesem Beitrag.

Die richtige Ausstattung wählen

Ein Fliesenboden ist praktisch, kann aber für Hunde zur rutschigen Angelegenheit werden. Einige Vierbeiner fühlen sich auf glatten Böden oder einer offenen Treppe unwohl. Man sollte daher sehr genau auf die Fotos achten oder beim jeweiligen Vermieter nachfragen, wie die Ferienhäuser ausgestattet sind. Filterkriterien wie ein „umzäuntes Grundstück“ helfen dabei, die Suche nach praktikablen Unterkünften einzugrenzen. Komfort und praktische Aspekte schließen sich heute nicht mehr aus. So gibt es vielerorts ein großes Grundstück für den Vierbeiner und ein modernes Ambiente für Herrchen und Frauchen. Um einen besseren Überblick über das Angebot zu bekommen, ist es hilfreich, sich vor der Suche einen Kriterienkatalog anzulegen, in dem alle wichtigen Ausstattungsmerkmale festgelegt sind. Wer seine Suche im Vorfeld eingrenzt, spart Zeit, da nur passende Objekte angezeigt werden.

Hundefreundliche Destination und Lage wählen

Viele hundefreundliche Urlaubsparadiese sind von Deutschland aus mit dem Auto zu erreichen. Zu den besten Destinationen für den Urlaub mit Hund gehört Österreich. Dort gibt es keine generelle Leinenpflicht. Diese ist je nach Bundesland und Gemeinde geregelt. Durch die Naturlagen eignet sich die Gebirgsdestination perfekt für den Urlaub mit Hund. Auch die belgische Küste ist mit ihren kilometerlangen Sandstränden prädestiniert für hundefreundliche Ferien. Die meisten Ferienhäuser verfügen über ein eigenes Gartengrundstück mit viel Auslauf für den Vierbeiner. Die weiten Wälder und sanften Hügeln der Ardennen versprechen ebenfalls entspannte Urlaubstage. Die Niederlande überzeugen durch weite Hundestrände, die viel Platz zum Toben bieten. Im Herbst dürfen Hunde an den vielen Stränden ohne Leine springen und toben. Am besten eignen sich Ferienhäuser in verschlafenen Dörfern oder direkt hinter dem Deich. Für den Lagecheck hilft die Satellitensuche bei Google.

Im Vorfeld den Hund ankündigen

Einige Anbieter haben bereits eine Filterfunktion eingerichtet, die es Urlaubern ermöglicht, nach haustierfreundlichen Unterkünften zu filtern. Einige Vermieter haben in den Beschreibungen festgelegt, dass nur Hunde bis zu einer bestimmten Größe möglich sind. Wer einen großen Hund mitführt, sollte daher im Vorfeld nachfragen. Zudem wünschen sich einige Vermieter, dass mitreisende Hunde angemeldet werden.

Budget einplanen

Der tierische Reisebegleiter kann durchaus beim Urlaubsbudget ins Gewicht fallen. Es ist üblich, dass Vermieter zusätzlich einen Obolus für den Vierbeiner erheben. Die Gebühr kann zwischen fünf und 15 Euro pro Nacht/Haustier variieren. Diesen Betrag sollten Urlaubsgäste im Vorfeld ins Urlaubsbudget einplanen.