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Studie: Junggesellenabschiede werden immer beliebter, aber auch teurer

Mit der Hochzeitssaison kommt auch die Zeit für Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede. Diese werden immer häufiger mit einer Kurzreise verbunden. Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt jedoch, dass diese Partys immer vorhersehbarer und langweiliger werden, auch empfinden 73 Prozent die Kosten dafür als zu hoch. Tatsächlich fallen für einen Junggesellenabschied von Deutschen im Ausland durchschnittlich rund 1.485 Euro an, und auch bei Kurztrips innerhalb Deutschlands liegen die Kosten bei 913 Euro. Das sind einige Ergebnisse einer Umfrage von Hotels.com unter 2.000 Deutschen.

Demnach werden Junggesellenabschiede immer häufiger mit Übernachtungen gebucht, und auch die Preise sind in den letzten zwei Jahren stetig gestiegen. Nicht verwunderlich also, dass die Partys finanzielle Einbußen bedeuten. Die Befragten geben an, dass sie zum Beispiel weniger mit Freunden ausgehen können (26 Prozent), auf den Kauf neuer Kleidung (40 Prozent) oder sogar auf eigene Urlaubsreisen (39 Prozent) verzichten müssen. Für jeden Vierten führten die hohen Kosten sogar dazu, dass sie an Junggesellenabschieden nicht teilnehmen konnten.

Partyziele weniger angesagt

Junggesellenabschiede sind eine tolle Möglichkeit, um mit Freunden – oder auch der Familie – zu feiern -sei es im In- oder auch im Ausland. Hotels.com empfiehlt, im Vorfeld gut zu recherchieren, um ein „Schon-Mal-Gemacht“-Gefühl und hohe Kosten zu vermeiden. Es gibt eine Vielzahl von erschwinglichen Möglichkeiten, für Junggesellenabschiede an interessanten Orten.

Es lohnt sich, bei der Planung kreativ zu sein: Denn laut der Studie sind mehr als die Hälfte der Befragten bereit, mehr Geld auszugeben, wenn sie etwas Neues erleben. So hat knapp die Hälfte der Studienteilnehmer angegeben, lieber abseits bekannter Partyziele zu feiern. So werden Städte wie Valencia, Sofia und Zagreb immer beliebter und gehören mittlerweile zu den Top-30-Städten für Junggesellenabschiede.

Top Ten der Wunschziele deutscher Befragter

  1. Las Vegas
  2. Berlin
  3. Hamburg
  4. London
  5. Amsterdam
  6. Barcelona
  7. Ibiza
  8. Prag
  9. München
  10. Paris

Im Trend liegen individuelle Tages- oder Wochenendtrips, bei denen nicht das Partymachen im Vordergrund steht, sondern Quality Time mit den besten Freunden. Es lassen sich Aufwand und Budget sparen, wenn man Aufgaben unter mehreren Teilnehmern verteilt und beispielsweise bei Dekoaccessoires selbst handanlegt.

Grundsätzlich gilt: Lieber frühzeitig nach passenden Unterkünften schauen, und sich nicht auf ein Ziel festlegen, sondern flexibel bleiben, dann ist die Auswahl an günstigen Angeboten größer.