Lebenshaltungskosten
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In diesen Städten zahlen Expats und Auswanderer am Anfang die höchsten Lebenshaltungskosten

Für Expats und globale Nomaden in Dubai und Auckland ist der Start ins neue Leben am teuersten. Unter Berücksichtigung der Einwanderungsgebühren müssen sie mit Lebenshaltungskosten von 3.363 Euro (Dubai) beziehungsweise 3.420 Euro (Auckland) rechnen. Das hat die Suchmaschine Nestpick im Rahmen einer Studie herausgefunden.

Insbesondere die Anfangskosten für einen Umzug können je nach Standort sehr unterschiedlich sein. Um Umzugswilligen und potenziellen Expats eine Orientierung zu geben hat der Vermittler von möblierten Wohnungen und Zimmern die allgemeinen Kosten untersucht, die während des ersten Monats in einer neuen Stadt anfallen können. Das Ranking soll ein Indikator für die Kosten eines Umzugs in einige der gefragtesten Städte der Welt sein und damit ein nützliches Instrument für die wachsende Zahl von digitalen Nomaden, Millennials, Studenten und Auswanderern sein, die Arbeits- und Lebenschancen im Ausland suchen.

Visum für Neuseeland kostet am meisten und dauert am längsten

Dabei kam unter anderem heraus, dass Neuseeland mit 1,847.65 Euro die höchsten und Hongkong mit 20,70 Euro die niedrigsten Visagebühren hat. Neuseeland hat mit 381 Tagen auch noch die längste Bearbeitungszeit für das Visum, Thailand mit zwei Tagen die kürzeste.

Lebenshaltungskosten

Die höchsten Mietpreise hat mit durchschnittlich 2.031 Euro monatlich San Francisco, in Bangalore zahlen Expats dagegen nur 137,18 Euro und damit im Vergleich am wenigsten. Mit fast 95 Euro pro Monat hat Dubai die höchsten Internetkosten, Moskau mit 4,77 Euro die niedrigsten. Zürich hat mit 91 Euro im Monat die höchsten Telefonpreise, Warschau mit lediglich 4,67 Euro die günstigsten. Zürich ist auch die teuerste Stadt, wenn es um Preise für Lebensmittel und Getränke geht. Dort müssen Expats und Auswanderer monatlich 1.018 Euro berappen. Die höchsten Kosten für den öffentlichen Nahverkehr (Transport) hat London mit 143,86 Euro monatlich, in Kairo zahlt man mit rund sechs Euro am wenigsten.

Lebenshaltungskosten zu Beginn oft besonders hoch

„Noch nie war es einfacher, auf der ganzen Welt nach Jobchancen, Möglichkeiten des kulturellen Austauschs oder standortunabhängigen Arbeitsplätzen zu suchen. Vor allem während der letzten Jahre haben wir gesehen, dass immer mehr Menschen an weit entfernte Orte umziehen, an denen eine schnelle Digitalisierung stattgefunden hat. Es ist heutzutage ebenso möglich am Strand mit 4G zu surfen wie im Stadtzentrum“, sagt Ömer Kücükdere, Geschäftsführer von Nestpick.

Hintergrund:

Untersucht wurden die Lebenshaltungskosten von Orten angeschaut, die besonders beliebt unter Jobsuchenden sind, Top-Universitäten oder eine florierende Startup-Szene haben, um daraus eine finale Liste von 80 Städten weltweit zu erstellen. Um die Kosten, die durch den Umzug an diese Orte entstehen, zu berechnen, hat Nestpick zunächst potentielle Einwanderungskriterien wie Gebühren und Bearbeitungszeiten von Visa recherchiert.

Im nächsten wurden die Lebenshaltungskosten für den ersten Monat berechnet und dabei Mietpreise, Internetkosten, Telefongebühren, Ausgaben für Essen und Trinken und Kosten für den Nahverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln berechnet. Die endgültige Rangliste ist in absteigender Reihenfolge sortiert, beginnend mit dem teuersten Ort, und basiert auf den Gesamtkosten, die im ersten Monat des Umzugs anfallen.