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Wertsachen sicher aufbewahren: Worauf Reisende achten sollten

17 Prozent der Urlauber machen sich keine Gedanken über eine sichere Aufbewahrung ihrer Wertsachen. Immerhin 35 Prozent der Urlauber nutzen den Zimmer-Safe und fast 22 Prozent tragen Wertsachen lieber bei sich. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von TÜV Rheinland ergeben. 

Nach Erfahrung der Experten von Rheinland, die weltweit Hotels unter anderem auf ihre Servicequalität überprüfen, ist der beste Weg zur Aufbewahrung in der Tat der Hotelsafe: Wertsachen gegen Quittung an der Rezeption abgeben, ist meist die beste Form der Aufbewahrung laut TÜV Rheinland. Dies bevorzugen allerdings nur gut sechs Prozent der Befragten.

Vorsicht bei auffälligen Verkehrsteilnehmern

Teure Verluste können zudem gut vereitelt werden, wenn Urlauber bereits vor der Reise überlegen, was notwendig ist und auf kostbare Wertsachen bestenfalls verzichten. Wer mit dem eigenen Fahrzeug die Reise antritt, muss besonders in Europas Mittelmeerregionen auf der Hut sein. Schon beim Packen vor der Abfahrt gilt: Nur das Nötigste möglichst kompakt verstauen – ein bis unter das Dach beladenes Fahrzeug weckt das Interesse Krimineller.

Quelle: obs/TÜV Rheinland AG

Ratsam ist es auf bestimmten Strecken sogar, Gepäckstücke mit Fahrradschlössern von innen an den Türgriffen oder Sitzen zu befestigen. Bei der Autodiebstahl-Masche nützt dies allerdings nichts. Bei dieser machen Personen in einem anderen Fahrzeug während der Fahrt durch wildes Gestikulieren auf einen vermeintlichen Schaden am Wagen der Urlauber aufmerksam. Fahren diese auf den Seitenstreifen, werden sie durch die vermeintlichen Helfer aus dem Auto gelockt und abgelenkt. Ein Komplize nutzt das aus und stiehlt den kompletten Wagen. Es wird geraten, auf keinen Fall aufgrund irgendwelcher Hinweise von anderen Verkehrsteilnehmern anzuhalten. Diese dreiste Methode kommt immer häufiger vor, so der TÜV Rheinland.

Lieber auf dem Campingplatz übernachten

Vorsichtig sollten auch Wohnwagen- oder Wohnmobilurlauber auf den Haupturlaubsrouten in Europa sein, die ihre Fahrzeuge über Nacht wild abstellen. In vielen Ländern ist dies erlaubt, dies sind jedoch Ziele, die Kriminelle schon längst ins Visier genommen haben. Teilweise leiten die Täter sogar Gas ins Innere, um die Insassen vor dem Raub zu betäuben. Es gibt Gasdetektoren, die Alarm schlagen. Auch mitreisende Hunde, die bei unbekannten Personen anschlagen, sind eine Hilfe. Im Zweifel erweist sich jedoch stets der Campingplatz als sichere Übernachtungsvariante.