Quelle: CosmosDirekt - Frank Bärnhof

„Eine Schutzbriefversicherung sollte nicht fehlen, wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt.“

Die Deutschen reisen am meisten – am liebsten mit dem Auto. Knapp die Hälfte plant in diesem Sommer mit dem Auto zu verreisen, das hat die aktuelle Forsa-Studie ergeben. Besonders beliebt sind Autoreisen bei Familien mit Kindern. Dabei sind Italien, Österreich, Frankreich, Skandinavien und die Niederlande die beliebtesten Urlaubsziele.

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte jedoch einiges beachten. Frank Bärnhof, Versicherungs-experte bei CosmosDirekt, gibt Tipps, wie im Urlaub mit dem Auto nichts schief gehen kann.

Expat News: Herr Bärnhof, was sollte ich am Auto nochmal checken, bevor es auf so eine lange Fahrt geht?

Bärnhof: Alles, was man selbst machen kann, sollte man machen: Man sollte Ölstand prüfen, Wischwasser prüfen. Man sollte den Reifendruck prüfen und ob das Licht geht. Man kann das natürlich auch seiner Werkstatt überlassen. Und ganz wichtig ist, das Auto richtig zu packen: Schwere Gegenstände nach unten, lose Gegenstände ganz vermeiden!

Expat News: Und wie bereitet man sich selbst am besten vor?

Bärnhof: Nicht in Stress verfallen – ganz wichtig! Frühzeitig eine kleine Liste schreiben und die abarbeiten! Packen Sie alles, was Sie packen können, schon den einen oder anderen Tag vor der Abreise. Als Fahrer ist es ganz wichtig, ausgeschlafen zu sein und Pausen einzuplanen. Packen Sie genügend Essen und Trinken ins Auto, ein Ladekabel fürs Handy und das Navi nicht vergessen. Dann sind Sie eigentlich gut gerüstet.

Expat News: Und wenn es ins Ausland geht?

„Ganz wichtig ist der richtige Versicherungsschutz“

Bärnhof: Ja, man sollte sich im Vorfeld die wichtigsten Verkehrsschilder und auch Verkehrsregeln anschauen. Laut einer Studie lassen sich 77 Prozent der Befragten durch fremde Sprache, Schilder, Ampelanlagen und auch den Fahrstil der Einwohner verunsichern. Und grade im Ausland werden immer wieder wichtige Dinge vergessen.

Expat News: Welche denn zum Beispiel?

Bärnhof: Ganz wichtig ist der richtige Versicherungsschutz: Eine Schutzbriefversicherung sollte nicht fehlen. Im Pannenfall kann diese wertvolle Dienste leisten. Der Kunde informiert über die Hotline lediglich seinen Versicherer. Dieser kümmert sich dann um das Abschleppen des Fahrzeugs, Mietwagen und Hotelübernachtung. Die meisten Schutzbriefversicherer übernehmen auch die Kosten für einen notwendig gewordenen Krankenrücktransport. Die Kosten für so einen Rücktransport, die können wirklich in die Tausenden gehen.

Expat News: Wie verhält man sich, wenn es im Ausland zu einem Autounfall kommt?

Bärnhof: Eigentlich wie in Deutschland: Sichern der Unfallstelle, Polizei rufen, Fotos von der Unfallstelle machen und natürlich auch die Kontaktdaten von Zeugen notieren. Dann sollte man gemeinsam den Europäischen Unfallbericht ausfüllen. Hier kann jeder in seiner Sprache den Unfallhergang schildern. Man sollte dann auch seine eigene Versicherung informieren. Und wenn man nicht Schuld war am Unfall, erfährt man über den Zentralruf der Autoversicherer den zuständigen Schadenregulierungsbeauftragten der ausländischen Versicherung in Deutschland. Dort können Sie dann in deutscher Sprache Ihre Ansprüche anmelden.