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Beliebtheit
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Großbritannien und USA verlieren bei Deutschen an Beliebtheit

Die Sympathie der Deutschen gegenüber den USA und Großbritannien hat seit Dezember 2016 stark abgenommen, Kuba hingegen konnte seine Sympathiewerte innerhalb der letzten Monate steigern. Deutschland sichert sich Platz eins im Beliebtheitsranking, aber auch die skandinavischen Länder erfreuen sich großer Beliebtheit.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Beliebtheit von 30 Ländern des Marktforschungsinstituts Splendid Research ergeben.

Im ersten Halbjahr 2017 ist die Sympathie für die USA und Großbritanniens um rund zehn Prozentpunkte gesunken. Diese Entwicklungen sind vermutlich auf die Präsidentschaft Donald Trumps und die schwierigen Brexit-Verhandlungen zurückzuführen. Kuba hingegen konnte bei der Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr mit elf Prozentpunkten deutlich zulegen. Grund dafür ist wahrscheinlich die Öffnung des Landes zum Westen noch unter Präsident Obama.

Deutsche schätzen ihr Heimatland am meisten

Insgesamt ist den Deutschen das eigene Land immer noch am liebsten: Mehr als 70 Prozent der Befragten finden Deutschland sympathisch, was im Länderranking Platz eins bedeutet. Allerdings sind auch die Nachbarn aus Skandinavien hierzulande sehr beliebt: Norwegen (Platz Zwei), Schweden (Platz Drei) sowie Dänemark (Platz Fünf) erzielen Sympathie-Werte zwischen 63 und 54 Prozent. Kanada auf Platz vier ist 57 Prozent der Bundesbürger sympathisch.

Beliebtheit

Die Deutschen sehen sich selbst vor allem als fleißig. 77 Prozent der Bundesbürger sind dieser Ansicht und schreiben die Eigenschaft keinem anderen Land häufiger zu. Die skandinavischen Länder Schweden, Norwegen und Dänemark gelten vor allem als vertrauenswürdig und erreichen Werte zwischen 65 und 57 Prozent. Die hervorstechendste Eigenschaft von Italien und Spanien ist die Kinderfreundlichkeit (53 bzw. 49 Prozent). Brasilien und Kuba gelten als besonders sexy (30 bzw. 26 Prozent).

Norwegen gewinnt an Beliebtheit

Als Neuling im Länderranking überrascht Norwegen, in das 68 Prozent der Deutschen gerne einmal verreisen würden. Allerdings würden auch zwei Drittel der Befragten einen Urlaub in heimischen Gefilden verbringen. Ansonsten hat sich nicht viel in der Beliebtheit der Urlaubsländer getan, nach wie vor kommen für über 60 Prozent der Deutschen Spanien und Italien als Reiseziele in Frage.

Welche Eigenschaften die Bundesbürger mit einem Land verbinden, wirkt sich auch auf das Potenzial eines Staates als Urlaubsland aus. Sofern man diese Eigenschaften kennt, lassen sich die Vermarktungschancen durch konkrete Marketingmaßnahmen steigern, so ein Fazit der Studie.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-lieblingslaender