Kurzfristige Schüleraustausch-Stipendien zu vergeben

Die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. nimmt auch kurzfristig noch Bewerbungen für einen Schüleraustausch in diesem Sommer entgegen. 20 verschiedene Länder stehen zur Auswahl, die Dauer der Austauschprogramme liegt zwischen drei Monaten bis zu einem Schuljahr. Es gibt viele gute Gründe für einen Schulbesuch im Ausland: Oft ist er ein willkommener Tapetenwechsel, man taucht in eine andere Kultur ein, trifft neue Leute, lernt nebenbei eine neue Sprache und erlebt eine unvergessliche Zeit.

„Als gemeinnützige Austauschorganisation ist uns die Vergabe von Stipendien ein besonderes Anliegen, denn wir möchten allen Jugendlichen einen Auslandsaufenthalt ermöglichen. Daher unterstützen wir insbesondere Bewerberinnen und Bewerber, deren Eltern den kompletten Betrag nicht aus eigener Kraft aufbringen können“, so Sabine Stedtfeld, Teamleiterin im Schüleraustausch von Experiment e.V.

Schüleraustausch-Verein feiert 85-jähriges Jubiläum

Der vereinseigene Stipendienfonds ist im Jubiläumsjahr 2017 besonders hoch, da Experiment e.V. sein 85-jähriges Bestehen feiert. Kurzfristig wurde der Stipendientopf noch einmal um den Jubiläumsbetrag in Höhe von 8.500 Euro aufgefüllt. Jugendliche, die noch in diesem Sommer oder zum zweiten Schulhalbjahr einen Schüleraustausch beginnen möchten, haben so auch jetzt noch die Chance auf ein Stipendium in Höhe von bis zu 2.000 Euro.

Auch Haokun aus der deutschen Stadt Mettmann hat für das Schuljahr 2016-17 ein Stipendium von Experiment e.V. erhalten. Er lebt aktuell bei einer Gastfamilie in Utah, USA, und geht dort zur Schule.

Weitere Informationen zu den Programmen gibt es unter www.experiment-ev.de/schulbesuch. Dort findet man auch weitere Details zu den Stipendien.

Hintergrund: 2016 reisten 1.845 Teilnehmende mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind u.a. das Auswärtige Amt, die Botschaft der USA, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Deutsche Bundestag, das Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

Foto: obs/Experiment e.V./Experiment e.V./privat