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Die Entscheidung fiel am anderen Ende der Welt: Vom Au-pair zur Tourismuskauffrau

Einmal ans andere Ende der Welt – genau das wollte Lara immer machen. Den Flug hat sie gebucht, ohne irgendwem davon zu erzählen. Erst dann berichtete sie Eltern und Freunden von ihrem Vorhaben, für zwölf Monate als Au-pair nach Neuseeland gehen zu wollen. Etwa zweieinhalb Jahre ist es her, dass Lara sich ins Flugzeug setzte, um ans andere Ende der Welt zu fliegen. Die Zeit in Neuseeland hat Lara verändert und immer noch einen großen Einfluss auf ihr Leben. Heute ist Lara 23. Seit einem Jahr macht sie eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau bei einem Tauchsportanbieter in Göttingen.

Es muss nicht immer ein Studium sein

„Ich war schon immer eher praktisch orientiert, ein Studium konnte ich mir nach dem Abi überhaupt nicht vorstellen.“ So geht es immer mehr jungen Menschen in Deutschland. 2015 haben über eine halbe Millionen Jugendliche eine Ausbildung begonnen (insgesamt 516.639, Quelle: Statistisches Bundesamt). Davon waren circa 142.200 Abiturienten – genau wie Lara. Doch warum sollte es gerade eine Ausbildung und kein Studium sein? Und wieso eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau? Wir wollten es genau wissen und fragten nach. Um besser entscheiden zu können, welcher Beruf zu ihr passt, entschied sich Lara für eine Auszeit nach dem Abi und einen Au-pair-Aufenthalt in Neuseeland. Nach dem Abi war da erst mal ein großes Fragezeichen, in welche berufliche Richtung es für Lara gehen soll. „Ich war mir nur sicher, dass ich nicht studieren möchte, was allerdings bei einigen in meinem Umfeld für Unverständnis gesorgt hat. Anscheinend sind viele immer noch der Ansicht, man müsse studieren, wenn man ein Abitur in der Tasche hat, was ich überhaupt nicht so sehe. Jeder Mensch ist anders und nicht zu jedem passt ein Studium. Da würde ich mir definitiv noch mehr Aufklärung wünschen, vor allem in der Schule. Denn oberste Priorität sollte haben, dass jeder den Job findet, der ihm Spaß macht.“

Vom Suchen und Finden

Ihre Gastfamilie hat Lara über die Online-Plattform AuPairWorld gefunden. „Eine Freundin von mir hat ihre Gastfamilie auch dort gesucht und war total begeistert. Die Suche war unkompliziert und man kann selbst entscheiden, bei welcher Gastfamilie man leben möchte.“ So war es dann auch bei Lara. Nach kurzer Suche fand sie eine Familie am Mairangi Beach, in der Nähe von Auckland. „Die Familie war klasse, auch heute sind wir immer noch in Kontakt und haben erst letzte Woche wieder geskypt. Meine Gastmutter hat mir erzählt, dass sie mittlerweile das vierte Au-pair über AuPairWorld gefunden hat.“ In der Familie kümmerte sich Lara um die dreijährige Indeg und den siebenjährigen Nye.

Warum eine Auszeit nach dem Abi?

Die Auszeit als Au-pair hat Lara einen neuen Blick auf die Dinge ermöglicht und die Berufswahl erleichtert. „Die Zeit in Neuseeland hat mir den Freiraum gegeben, herauszufinden, was ich beruflich machen möchte. Nach der Zeit in Neuseeland war mir klar, dass mein Beruf etwas mit Reisen zu tun haben soll. Außerdem wollte ich unbedingt mit Menschen arbeiten.“ Zurück in Göttingen bewarb sich Lara als Tourismuskauffrau. „Ich wusste ja sowieso schon länger, dass ich nicht studieren möchte. Bei einem Ausbildungsberuf hat mich überzeugt, dass man von Beginn an praktisch arbeitet und sein eigenes Geld verdient.“ Der Bereich Tourismus ermöglicht Lara außerdem, ihre Faszination für fremde Länder und Kulturen auszuleben, mit Menschen zu arbeiten und ihre im Au-pair-Aufenthalt erworbenen Sprachkenntnisse zu nutzen. Heutzutage ist dieser Aspekt für viele Arbeitgeber ein Muss und definitiv von Vorteil im Bewerbungsprozess.

Wie und wo finde ich den richtigen Ausbildungsberuf?

Um Informationen rund um das Thema Ausbildung zu finden, recherchierte Lara vor allem im Internet. Außerdem informierte sie sich bei der Agentur für Arbeit über Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Reisen und Tourismus.

Nachdem sie sich letztendlich für den Ausbildungsberuf Tourismuskauffrau entschieden hatte, suchte sie nach Reiseveranstaltern, die zu ihr und ihren Interessen passen. Die Internetseiten der Unternehmen geben meist umfangreich Aufschluss und liefern zudem Kontaktdaten der Ansprechpartner, an die man seine Bewerbung am besten persönlich richtet und sendet.

„Gut Ding will Weile haben“

Heute ist Lara ausgesprochen glücklich mit ihrer Ausbildung und froh darüber, sich ein Quäntchen extra Zeit nach dem Abi genommen zu haben. Viele ihrer Schulfreunde haben dies nicht getan und sind erst nach einigen Umwegen beim richtigen Ausbildungsberuf oder Studienfach gelandet. „Die Zeit als Au-pair hat mich einen wichtigen Schritt weitergebracht. Ich habe nicht nur neue Freunde gefunden, mit denen ich immer noch in engem Kontakt stehe, sondern auch den Anstoß für meinen Traumjob bekommen. Ich kann nur jedem empfehlen erst mal herauszufinden, was einem liegt und Spaß macht, bevor man sich für einen Beruf entscheidet. Nur dann findet man auch das, was einen auf lange Sicht glücklich macht.“ Im nächsten Jahr wird Lara ihre Ausbildung zur Tourismuskauffrau abschließen. Dann möchte sie wieder in die weite Welt hinaus und für längere Zeit im Ausland leben und arbeiten. Am liebsten auf einer Tauchbasis in Südamerika, um Spanisch zu lernen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Eva Liebehentze
PR Referent
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