© thingamajiggs - Fotolia.com

Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Viele Kinder schreiben in der Adventszeit einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. In der brandenburgischen Weihnachtspostfiliale Himmelpfort beantwortet die Deutsche Post seit vielen Jahren diese Briefe.

Weihnachtspost auch aus dem Ausland

Der Weihnachtsmann und seine 20 Helferinnen haben dabei alle Hände voll zu tun: Im Jahr 2015 reichten insgesamt 302.000 Kinder einen Wunschzettel ein, wie die Statista-Grafik zeigt. Für die Antworten sind umfangreiche Sprachkenntnisse vonnöten, denn die Kinder schreiben aus aller Welt. So stammten im letzten Jahr rund 30.000 Briefe aus dem Ausland, aus Ländern wie Polen und sogar Japan und China.

In Himmelpfort kann der Weihnachtsmann auch persönlich besucht werden. Im letzten Jahr nutzten rund 24.100 Kinder und Erwachsene diese Möglichkeit.

Die Geschichte des Weihnachtspostamtes begann bereits im Jahr 1984. Damals beantwortete eine Postmitarbeiterin erstmals einen an den Weihnachtsmann adressierten Brief.

Infografik: 302.000 Wunschzettel an den Weihnachtsmann | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

Wo der Weihnachtsmann, das Christkind und der Nikolaus wohnen

Neben der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort kann der Weihnachtsmann auch über den Ortsteil Himmelsthür erreicht werden. Im niedersächsischen Hildesheim befindet sich ebenfalls seit mehr als 30 Jahren eine Weihnachtspostfiliale.

Wer lieber dem Christkind seinen Wunschzettel zukommen lassen möchte, sollte seinen Brief an die Weihnachtspostfilialen in Engelskirchen, Himmelpforten oder Himmelstadt senden. Die Filiale in Engelskirchen ist dabei mit rund 135.000 Wunschbriefen aus 50 verschiedenen Ländern weltweit die beliebteste Christkind-Adresse in Deutschland.

Aber auch über den Nikolaus können Wunschzettel weitergeleitet werden. In diesem Fall ist die Weihnachtspost an die Filialen in Nikolausdorf und St. Nikolaus zu adressieren, wo der Nikolaus und seine Helfer seit 50 beziehungsweise 51 Jahren alle Weihnachtsbriefe beantworten.