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Fairaway

Reise zum Mount Everest fernab des Mainstream: Fairaway macht’s möglich

Einmal dem Mount Everest ganz nah kommen und das faszinierende Nepal bereisen – das steht bei vielen Menschen weltweit ganz oben auf der Agenda der Top-Reiseziele im Leben. Allerdings sind Reisen zum höchsten Berg der Welt in den letzten Jahren stark in die Kritik geraten. Grund dafür waren unter anderem drei verheerenden Saisons: Konflikte zwischen Sherpa-Kletterern im Jahr 2013, der Tod von 16 Sherpas infolge einer Lawine 2014 und schließlich das tragische Erdbeben im vergangenen Jahr, bei dem tausende Menschen ums Leben kamen.

Hinzu kommt, dass immer öfter die Touristen selbst Gegenstand negativen Berichterstattung sind. Demnach würden viele von ihnen die auf den Tourismus angewiesenen Sherpas und Einwohner ausbeuten und zudem schade der zunehmende Massentourismus der Umwelt. Tatsächlich zieht es mittlerweile weit weniger Bergsteiger und Wanderer an den Fuß des Mount Everest als in den Jahren zuvor und auch die Behörden vergeben in diesem Jahr weniger Besteigungserlaubnisse als in der Vergangenheit.

nepal_fairawayOhne schlechtes Gewissen zum Mount Everest reisen

Allerdings hat sich etwas verändert in der Tourismusindustrie. Es gibt inzwischen Reiseangebote fernab des Mainstream-Tourismus und mit einem humanistisch-ökologischem Grundtenor. So bietet etwa die neue Online-Plattform Fairaway maßgeschneiderte Reisen nach Nepal und zum Mount Everest an, die nicht nur nachhaltig und ökologisch sind, sondern auch einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass die Dienstleister am Himalaya angemessen vergütet werden.

Zielgruppe von Fairaway sind neben reisefreudigen Expats und so genannten urban nomads Personen, die an nachhaltigem Tourismus interessiert sind – etwa um den eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten – und wenig Zeit für eine aufwändige Reiseplanung haben. Die Reiseexperten von Fairaway ermöglichen es, qualitativ hochwertige und vor allem sichere Trips mit einem gewissen Abenteuerfaktor zu planen, ohne auf massentouristische Mittel zurückgreifen zu müssen. Das Besondere dabei: Die Spezialisten, die selbst viele Jahre im Reiseland gelebt haben oder dort sogar geboren wurden, berücksichtigen individuelle Wünsche und bieten bei Bedarf sogar Kontakt zur Bevölkerung etwa durch Unterbringung bei lokalen (Sherpa-) Bergfamilien. Auf diese Weise machen Touristen authentische Erfahrungen und wissen, dass das Geld dort ankommt, wo es auch gebraucht wird.

Darüber hinaus arbeitet das Portal entsprechend den Richtlinien für Nachhaltigkeit von Travelife. Das bedeutet, dass Fairway die CO2-Emissionen von allen Reisen kompensiert und zwar nicht nur die des Fluges, sondern auch der Unterbringung und Rundreisen vor Ort.

Wie könnte eine zu 100 Prozent individuell geplante Reise nach Nepal mit Schwerpunkt Wanderung zum Mount Everest Basislager beispielsweise aussehen?

In 16 Tagen zum Mount Everest Basislager und zurück

Geplant wird dieser besondere Abenteuertrip von Nepal-Expertin Julia. „Ich habe selbst fast sieben Jahre in diesem wunderschönen und faszinierendem Land gelebt. Es lohnt sich, Zeit mitzubringen, um die Einzigartigkeit dieser Region zu erfassen und zu genießen“, rät die Globetrotterin.

Reisende könnten etwa in Kathmandu starten, wo sie die wunderschönen Tempel und geschäftigen Basare bewundern und dann per Inlandsflug zum Flughafen Lukla reisen, das bereits knapp 3.000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Von dort aus startet die Wanderung zum Mount Everest Basislager. Der erste Wandertag beginnt verhältnismäßig einfach und hat das Dorf Phakding zum Ziel, wo die Teilnehmer in einer Lodge übernachten. Die folgenden Tage bestehen aus Wanderungen in den atemberaubenden Nationalparks des Himalaya-Gebirges. Übernachtet wird jeweils in den Dörfern Namche, wo noch viele Tibeter leben und Thyangboche mit seinem kleinen Kloster. Vom Dorf Dingbosche hat man einen fantastischen Blick auf die Südwand von Lhotse, Island Peak und die Eiswände diverser Gipfel.

himalaya_fairawayEmotionale Momente inbegriffen

Von Lobuje aus ist es nicht mehr allzu weit zum Mount Everest Basislager. Die Krönung dieser Reise zu Fuß ist schließlich die Wanderung in das auf 5.643 Meter gelegene Kala Patar, wo man einen überwältigenden Sonnenaufgang erleben kann. Die Ankunft an diesem Ort ist für viele Touristen ein sehr emotionaler Moment. Von dort aus geht es zur letzten neuen Station: Pheriche, von wo aus der Blick über das Imja Tal schweift. Über das bereits bekannte Namche heißt es wieder hinunter wandern bis nach Lukla, wo ein Flugzeug die Reisenden zurück nach Kathmandu bringt.

Begleitet werden die Touristen während dieser 16-tägigen Reise die ganze Zeit von lokalen Reiseexperten, so dass sie nicht nur hilfreiche Insider-Tipps bekommen, sondern auch persönliche Ratschläge und einen Dolmetscherservice in Anspruch nehmen können.

„Eine Liste mit Sehenswürdigkeiten abhaken? Darum geht bei Reisen mit Fairaway nicht. Wir möchten unseren Reisenden einzigartige Momente ermöglichen, so dass diese den Urlaub langanhaltend in Erinnerung behalten“, resümiert Saskia Griep, Mitgründerin von Fairaway.

Über Fairaway:

Fairaway ist eine 2016 gegründete Initiative von den Niederländern Saskia Griep und Freek ten Broeke, mit dem Ziel Tourismus sozialer und nachhaltig zu gestalten. Die Gründer bieten derzeit individuelle Rundreisen nach Ägypten, Madagaskar, Namibia, Südafrika, Tansania, Indien, Bhutan, Nepal, Mongolei, Vietnam, Costa Rica, Ecuador, Galapagos-Inseln, Jamaica, Kuba, Kolumbien, Peru und Suriname an. Die Anzahl der Reiseziele wird dabei sukzessive erweitert.

Fotos: Fairaway