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Wie Expats und Auswanderer auch im Ausland ihre Lieblingsserien und Co schauen können

221 Minuten schauen die Deutschen am Tag fern, das sind mehr als dreieinhalb Stunden vor dem Bildschirm. Im internationalen Vergleich stehen sie mit dieser Fernsehdauer aber nur auf Platz Sechs. Absoluter Spitzenreiter sind die US-Amerikaner, die jeden Tag 282 Minuten (vier Stunden und 42 Minuten) vor der Flimmerkiste verbringen. Ähnlich viel Zeit verbringen außerdem noch die Japaner (264 Minuten) und die Italiener (262 Minuten) vor dem Fernseher. Dagegen mutet der Fernsehkonsum der Chinesen mit durchschnittlich etwas mehr als zweieinhalb Stunden geradezu wenig an (siehe auch Grafik).

TV-Konsum_international Lieblingsserien

 

Die Bundesbürger lieben es, Serien zu schauen. Dabei soll es aber nicht zu anspruchsvoll zugehen, denn 61 Prozent bevorzugen Comedy als Genre. Jeder Zweite mag vor allem Action-Serien und 45 Prozent schauen sich laut einer Umfrage des Portals Statista (siehe auch Grafik) Science Fiction und Fantasy-Serien wie beispielsweise „Game of Thrones“ an. Knapp ein Drittel verbringt einen Teil der Freizeit gerne mit Arzt- und Krankenhausserien.

Geosperre im Ausland verhindert Zugriff auf Lieblingsserien

Die Deutschen sind Gewohnheitstiere und sie verzichten nur ungern auch im Ausland – zum Beispiel während des Urlaubs – auf ihr gewohntes Fernsehprogramm. Selbst Expats und Auswanderer, die bewusst für eine gewisse Zeit oder für immer ihre Heimat verlassen haben, hängen an ihren fernsehtypischen Gepflogenheiten und Lieblingsserien. Das Problem ist jedoch, dass viele Fernsehinhalte – sei es die geliebte Vorabendserie, Nachrichten oder Sportübertragungen – in vielen Ländern nicht empfangen werden können. Grund dafür ist das so genannte Geoblocking (auch Geosperre). So hat beispielsweise längst nicht jedes Land die Ausstrahlungslizenz für einen bestimmten TV-Film oder für eine angesagte Serie erworben und darf das Format deshalb nicht zeigen. Hinzu kommt, dass das Urheberrecht in jedem Land unterschiedlich geregelt ist und deshalb in manchen Staaten bestimmte künstlerische Inhalte wie beispielsweise Musikvideos nicht gezeigt werden dürfen.

 Beliebte_Seriengenres Lieblingsserien

Zu guter Letzt gibt es staatenspezifische Restriktionen beziehungsweise eine Zensur. In China beispielsweise werden ganze Anbieter wie etwa Apples iTunes gesperrt, weil sich das Angebot nicht auf Inhalte filtern lässt, welche die Regierung als kritisch ansieht. Muslimische Staaten wie Indonesien wiederum zensieren Formate, in denen zu viel nackte Haut zu sehen ist.

Auf der Seite freedomhouse gibt es eine interaktive Weltkarte , auf der sichtbar ist, in welchen Ländern es keine zensierten Inhalt gibt, wo gelegentlich eingegriffen wird und wo Zensur im Internet ein Dauerzustand ist.

Der Zugang zu den Inhalten im Netz wird übrigens ganz einfach gesperrt, und zwar mittels der IP-Adresse, die dem Nutzer bei jeder Verbindung ins Internet zugewiesen wird. Die IP-Kennung ermöglicht es, herauszufinden, wo sich der Nutzer augenblicklich befindet. Will er aus einem Land auf die Website zugreifen, für das die jeweiligen Inhalte gesperrt sind, tritt die Geosperre in Kraft und er wird blockiert. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man mit Kabel, W-lan oder Mobilfunk im Worldwide Web unterwegs ist.

Mit SpyOFF Zugriff auf alle Formate – jederzeit und weltweit

Damit Deutsche auch im Ausland ihre Lieblingsinhalte konsumieren können, gibt es eine Software des VPN-Anbieters SpyOFF, die es möglich macht, sich auf der ganzen Welt im Internet zu bewegen, ohne dass der Standort ermittelt werden kann. Und so funktioniert die Anwendung: Man wählt einen Server-Standort aus und bekommt für die gewünschte Dauer eine neue IP-Adresse zugeteilt. Wer sich zum Beispiel im Ausland für eine deutsche IP-Adresse entscheidet, kann weiterhin ohne Probleme auf deutsche TV-Sender und Content aus Deutschland zugreifen. Wer wiederum britische Formate abrufen möchte, wählt entsprechend eine UK-IP-Kennung.

Besonders gut: Aufgrund der neuen IP-Adresse ist das Surfen im Web anonym und bietet Schutz vor Hackern und Spionen. Die Software kann auf beliebig vielen Geräten genutzt werden, beispielsweise auch als Schutzschild für das Smartphone im öffentlichen W-lan. Auf der Seite www.spyoff.com können Interessierte sich für eine Testphase registrieren und den Service 15 Tage kostenlos ausprobieren.