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Sprachkurse fernab der Heimat als Einstiegshilfe in ein neues Leben

Insbesondere für ein Portal wie Expat News ist das Thema Fremdsprachenkenntnisse von hoher Bedeutung, denn schließlich werden hier mit Auswanderern und Reisenden gleich zwei Zielgruppen angesprochen, die sich hierfür interessieren. Im Folgenden soll deshalb näher erläutert werden, welche Rolle Sprachschulen im Ausland in diesem Zusammenhang spielen.

Die Statistik zeigt, dass es um die Fremdsprachenkenntnisse der Deutschen – abgesehen von Englisch, das 63 Prozent beherrschen – nicht überragend gut bestellt ist. Fast ein Drittel (30 Prozent) der Bundesbürger spricht sogar gar keine Fremdsprache. An zweiter Stelle steht Französisch als erlernte Fremdsprache. Lediglich sechs Prozent verfügen über Vokabelkenntnisse in der Weltsprache Spanisch.

Fremdsprachenkenntnisse_Deutsche

Eine ausländische Sprachschule zu besuchen, kann äußerst hilfreich sein, denn schließlich werden Fremdsprachenkenntnisse dort praktisch „aus erster Hand“ von Muttersprachlern vermittelt. Eine Übersicht über Sprachschulen in aller Welt bietet zum Beispiel Linguago. Hierbei handelt es sich um eine Webseite, die englische, spanische, französische und italienische Sprachreisen und –kurse vermittelt. Ein Blick darauf lohnt sich vor allem für Personen, die beispielsweise in naher Zukunft eine längere Reise planen. So sind etwa vor allem für Backpacker, die beispielsweise Südamerika besuchen möchten, Spanischkenntnisse unerlässlich, da Englisch dort bei Weitem nicht so verbreitet ist wie in Europa.

Fremdsprachenkenntnisse als Voraussetzung für Aufenthaltserlaubnis

Das Gleiche gilt für Auswanderer, denn Kenntnisse in der jeweiligen Amtssprache erleichtern nicht nur den Start ins „neue Leben“, sondern sind in vielen Fällen sogar Grundvoraussetzung für ein Visum. Während in Deutschland die Faustregel „ohne Deutschkenntnisse keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt gilt“, sind klassische Auswandererländer wie Kanada, Neuseeland oder Australien in dieser Hinsicht noch deutlich strenger und bestehen auf anerkannte Sprachzertifikate, um überhaupt eine längere Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitserlaubnis zu erteilen.

Daraus kann man ableiten, dass eine Auswanderung einiges an Vorbereitungszeit benötigt, denn ein Fremdsprachenkenntnisse und ein bestimmtes Sprachzertifikat erhält man nicht „im Vorbeigehen“. Es kann deshalb vorteilhaft sein, im Vorfeld für einige Wochen eine typische Sprachreise-Destination, wie zum Beispiel Malta, zu besuchen. In der ehemaligen britischen Kolonie werden Englischkurse zu vergleichsweise günstigen Preisen auf einem hohen Niveau angeboten. Im Gegensatz zum in Deutschland bekannten Sprachunterricht, wie man ihn aus der Volkshochschule (VHS) gewohnt ist, ist die Besonderheit, dass im Rahmen einer Sprachreise das eigentliche Lernen nach dem Unterricht erst richtig losgeht.

Neu Erlerntes im Ausland direkt anwenden

Nach der Absolvierung des Auslands-Sprachkurses besteht überdies die Möglichkeit, im Alltag das neugewonnene Wissen sofort praktisch anzuwenden – sei es beim Warten auf den Bus mit den Einheimischen, im Supermarkt mit den Angestellten oder im Restaurant mit der Bedienung – Gelegenheiten sind dazu ausreichend vorhanden. Dazu zählen natürlich auch die abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten, die von der Sprachschule organisiert werden und den Sprachschülern ermöglichen, sich besser kennenzulernen und sich untereinander in der Fremdsprache zu unterhalten.

Fazit: Ein Sprachkurs im Ausland ist in der Regel effektiver ist als in der Heimat und deshalb insbesondere für potenzielle Auswanderer, Expats und Langzeitreisende und Backpacker besonders zu empfehlen. Auf diese Weise erlernen oder vertiefen sie nicht nur eine neue Sprache, sondern erfahren direkt vor Ort mehr über Land, Leute und Kultur.

Der Autor:

Dennis Kelnberger ist Mitarbeiter bei Linguago.