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Mutterpass auf Englisch verfügbar

Den deutschen Mutterpass kennt man in vielen europäischen Ländern nicht. Daher steht das Dokument nun auch in englischer Übersetzung auf der Website des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Download zur Verfügung. Damit können Patientinnen ohne Deutschkenntnisse, die jedoch Englisch verstehen, ab sofort besser nachvollziehen, was im Mutterpass dokumentiert wird und welche Untersuchungen vorgesehen sind. Der Text ist ausschließlich als kostenloses Service-Angebot gedacht. Er kann nicht zur Dokumentation genutzt werden. Hierfür bleibt der deutsche Mutterpass das offizielle Dokument.

Im Notfall zielgerichtet reagieren

In Deutschland ist dieser nach Führerschein und Reisepass eines der am häufigsten ausgestellten Dokumente. Den 16-seitigen Mutterpass erhalten Schwangere etwa in der 9. bis 12. Schwangerschaftswoche, sobald der Frauenarzt oder die Hebamme die Schwangerschaft sicher festgestellt hat.

In den Mutterpass werden bis zur Geburt des Kindes alle relevanten Daten zur Gesundheit der Mutter (zum Beispiel die Blutgruppe, den Eisengehalt im Blut, die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen) und zum Zustand des Kindes (zum Beispiel Lage, Gewicht, Größe) sowie der voraussichtliche Geburtstermin eingetragen. Auch nach der Geburt werden im Mutterpass noch einige wichtige Fakten zum Kind, zum Wochenbett und der Nachuntersuchung der Mutter notiert. In Notfällen kann anhand dieses Passes schneller und zielgerichteter reagiert werden.

Was alles im Mutterpass dokumentiert ist, finden Interessierte hier.