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International Volunteer Day in München: InterNations Mitglieder unterstützen Flüchtlinge

Der International Volunteer Day findet jedes Jahr am 5. Dezember statt und wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um freiwilligen Helfern und Organisationen die Möglichkeit zu geben, auf ihren Einsatz in der Entwicklungshilfe aufmerksam zu machen. Bei hunderttausenden von Geflüchteten, die zurzeit in Deutschland eintreffen, ist Unterstützung wichtiger denn je. Das InterNations Volunteer Program ist eine weltweite Initiative, getragen durch das Engagement von mehr als 23.000 InterNations Mitgliedern in 32 Städten. Die Herangehensweise des Programms ist es, Non-Profit Orgabnisation vor Ort regelmäßig und nachhaltig zu unterstützen. Jede Volunteer Gruppe organisiert Ausflüge und Fundraising Aktivitäten, oder sammelt Sachspenden, um in ihrer Gemeinde Menschen in Not unter die Arme zu greifen. So helfen zum Beispiel 2.000 InterNations Mitglieder, die sich in München freiwillig gemeldet haben, Flüchtlingen.

Social Impact Night: Bildungsprogramm für freiwillige Helfer

Die InterNations Social Impact Night findet einmal im Monat statt und gibt InterNations Mitgliedern die Möglichkeit, mehr von Experten und Mitarbeitern lokaler Non-Profit Organisationen zu lernen.

International Volunteer DayChristina Williams, USA

„Wir wollen den Flüchtlingen zeigen, dass sie in Deutschland nicht allein sind. InterNations und die Stadt München sind voll von internationalen Menschen, die sie mit offenen Armen willkommen heißen.“

Spendensammlungen

Die Community sammelt einmal im Monat Spenden für Flüchtlinge in München. Alleine 2015 haben InterNations Mitglieder mehr als 1.500 Kleidungsartikel, Hygieneprodukte, und andere Dinge gespendet.

Hausaufgabenhilfe

Viele der Flüchtlingskinder, die nach München kommen, sprechen kein Deutsch. Die lokalen Freiwilligen helfen Ihnen dabei, mit Hilfe von Lernspielen dabei erste Sprachenkenntnisse zu erlangen und unterstützen sie bei den Hausaufgaben.

Maria Navarro, Kolumbien

„Wir helfen Flüchtlingskindern regelmäßig mit ihren Hausaugaben und hoffen, dass sie so schnell die Sprache lernen und bald mit einheimischen Kindern zusammen unterrichtet werden können.“

International Volunteer DayRicardo Salis, Italien

“Unser Ziel ist es, unsere Hilfstätigkeiten anzutreiben und mehr Bewusstsein für soziale Probleme zu schaffen. Es sind der Enthusiasmus und die Freude in den Gesichtern der Menschen, die mich motivieren, regelmäßig ehrenamtliche Aktivitäten für InterNations Mitglieder zu organisieren.“

 

 

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InterNations: Woher kommen Sie ursprünglich und warum sind Sie nach München gezogen?

Salis: Ich komme aus Italien und bin wegen eines befristeten Jobangebots hergekommen.

InterNations: Warum sind Sie eigentlich InterNations Mitglied geworden?

Salis: Ein Kollege riet mir, InterNations beizutreten, um mein persönliches Netzwerk aufzubauen und meine Integration in München und Deutschland im Allgemeinen zu beschleunigen.

InterNations: Warum haben Sie sich als Consul für die Munich Volunteer Group gemeldet?

Salis: Das Volunteer Team kam mit diesem Vorschlag auf mich zu und ich hielt es für eine gute Idee, meine Energie und meinen Enthusiasmus einer Sache zu widmen, die meinem Leben wirklich eine Bedeutung gibt.

InterNations: Was beinhaltet Ihre Rolle als Consul?

Salis: Neben den üblichen Pflichten und Aktivitäten eines InterNations Consuls, wie dem Beaufsichtigen der Gruppenseite und der Betreuung der Mitglieder, stehe ich mit den Kontaktpersonen einer lokalen Flüchtlingsunterkunft in Verbindung und koordiniere unsere Hilfsaktionen. Ich bin auch für themenbezogene Aktivitäten zur Social Impact Night, die jeden Monat von unserer Gruppe organisiert wird, verantwortlich.

InterNations: Was ist das Ziel der Aktivitäten, die Sie organisieren?

Salis: Das Ziel variiert, je nachdem um welche Aktivität es sich handelt. Es kann dabei um Integration, Bildung, Freizeit oder Unterstützung der Geflüchteten gehen. Das Prinzip dahinter ist aber immer, die Menschen um mich herum glücklicher zu machen. Ich verlange dabei nicht viel; ein paar Momente des Glücks oder ein Lächeln sind genug.

InterNations: Für wen sind diese Aktivitäten gedacht?

Salis: Die Zielgruppe sind vor allem Flüchtlinge und Menschen in Not, die wir mit Hilfe von privaten Partnerorganisationen und NGOs, mit denen wir in Kontakt stehen, unterstützen. Wir organisieren auch oft Aktivitäten für unsere Freiwilligen, um über unsere Ziele zu informieren und das Bewusstsein für soziale Probleme zu schärfen.

InterNations: Was macht Ihnen beim Organisieren dieser Aktivitäten am meisten Spaß?

Salis: Am schönsten sind der Enthusiasmus und die Freude, die sich in den Gesichtern der Menschen wiederspiegelt.

InterNations: Welche war die spannendste Aktivität, die Sie in letzter Zeit organisiert haben und hat alles geklappt?

Salis: Als Teil des Consul-Teams half ich bei der Organisation der letzten Social Impact Night, die, was Besucherzahlen, Qualität und Erfolg angeht, immer größer wird. Als Verantwortlicher für die themenbezogenen Aktivitäten teilte ich alle Teilnehmer in Gruppen ein. Jede Gruppe bekam die Aufgabe ein Spielzeug zu basteln, das a) ein Kind zum Lächeln bringt, b) ein Kind zum Spielen bringt, oder c) es dazu bringt einer Geschichte zuzuhören. Bald waren die Aufregung und Freude im ganzen Raum zu spüren und ich konnte die Besucher kaum dazu bringen, aufzuhören, als die Zeit um war. Am Ende wurde die beste Bastelarbeit mit einem symbolischen Preis ausgezeichnet. Diese Aktivität hat fast hundert Menschen zum Lächeln gebracht.

InterNations: Was sind die üblichen Herausforderungen für die Consuls der Munich Volunteer Group? Und wie gehen Sie damit um?

Salis: Die größte Herausforderung ist die zeitliche Koordination mit den anderen Consuls, Mitgliedern und unseren Ansprechpartnern in den Flüchtlingsunterkünften. Die Unterstützung anderer Mitglieder zu organisieren kostet ebenfalls viel Zeit.

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Temenuga Bakalska, Bulgarien

Alle unsere Aktivitäten haben eines gemeinsam – das Ziel, Menschen, die unsere Hilfe brauchen, mit jenen in Verbindung zu bringen, die bereit sind zu helfen, um so für beide etwas zum Positiven zu verändern.“

Von Spanien zur Flüchtlingshilfe nach München – Ein Mitglied aus Spanien reist zur Unterstützung nach München

Preeti Saha, eine amerikanische Studentin, die zurzeit in Spanien lebt, reiste für ein Wochenende nach München, um die InterNations Volunteer Group in der Erstaufnahmeeinrichtung vor Ort zu unterstützen. Die Freiwilligen halfen den Flüchtlingen aus der großen Menge an Sachspenden, die von den Münchnern zur Verfügung gestellt wurde, das Passende herauszusuchen.

Preeti Saha, USA

„Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation habe ich mich dazu entschieden, meine Chance im Ausland zu studieren, optimal zu nutzen und hier denjenigen zu helfen, die am meisten Unterstützung benötigen.“

Für weitere Informationen zum Volunteer Program kontaktieren Sie bitte das InterNations PR Team:

Tel: +49 (0)89 461 3324 79

E-Mail: press@internations.org

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