Reiseverhalten im internationalen Wandel

Demnächst beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres – die Urlaubphase. Und dies nicht nur bei uns, auch in vielen anderen Länder gönnt man sich eine „Sommerpause“. Die Deutschen liegen mit der Anzahl ihrer durchschnittlichen Urlaubstage im Mittelfeld, während andere Länder – beispielsweise China und die USA – mit weniger freien Tagen pro Jahr auskommen müssen.Dies begründet mit, warum sich auch das Reiseverhalten weltweit unterscheidet.

Andere Länder, andere Ziele

Auch 2013 war Deutschland mit einem Marktanteil von 30% das beliebteste Urlaubsreiseziel der deutschen Bevölkerung, gefolgt von Spanien, Italien, der Türkei, Griechenland und Österreich. Auch die Franzosen, Rumänen, Bulgaren und Griechen verreisen am liebsten im eigenen Land und auch die Spanier nutzen gerne die Urlaubsmöglichkeiten vor Ort. Nur die Menschen in Belgien, Slowenien, Luxemburg und den Niederlanden machen öfter im Ausland Urlaub als Zuhause. Einen Einfluss auf die Auswahl des Urlaubszieles hat auch das Risiko terroristischer Anschläge, die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle hierbei.

Reisen unterliegen Veränderungen

Gemäß dem Online-Statistikportal Statista  hat der weltweite Tourismus in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Im Jahr 2013 wurden nach Angaben der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) über 1 Milliarde weltweite grenzüberschreitende Reiseankünfte gezählt. 1950 waren es noch 25 Millionen. Die weltweiten Tourismuseinnahmen beliefen sich 2012 auf 1.075 Milliarden US-Dollar.

Aber es wird nicht nur mehr gereist, auch die Art der Urlaube unterliegt Veränderungen. Die meisten Deutschen wollen sich im Sommerurlaub hauptsächlich erholen, andere nutzen den Urlaub vor allem, um Zeit mit der Familie oder mit Freunden zu verbringen. Wieder andere legen am meisten Wert darauf, andere Kulturen zu entdecken. Im europäischen Vergleich ist die Abenteuerlust der Deutschen gering. Hauptsächlich die Briten und Spanier verbinden ihren Urlaub mit Unternehmungen und Weiterbildung.

Das Alter entscheidet auch über die Urlaubsart

Die unterschiedlichen Urlaubsvarianten begründen sich auch im Alter und Familienstand. Der Campingurlaub wird eher von Teenagern betrieben, jüngere Erwachsene reisen gerne als Backpacker durch die Welt – wobei hier gerade ein Wandel stattfindet und auch die ganz Jungen immer mehr die Städte- und Badeurlaube bevorzugen – und die Best Ager bevorzugen oft  den Wellness-, Erholungs- und Aktivurlaub. Jüngere und ältere Menschen wohnen während ihrer Urlaube gerne im Hotel, Familien mit Kindern nutzen dagegen gerne den Freiraum eines Appartements. Bis vor einigen Jahren waren Schiffsreisen hauptsächlich der älteren Generation vorbehalten. Dies hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Inzwischen gibt es viele Schiffe, die sich auf die Zielgruppe der jüngeren Menschen spezialisiert haben, andere dagegen bieten umfangreichen Luxus, so dass Kreuzfahrten, wie beispielsweise eine Karibik Kreuzfahrt mit Royal Carribbean, inzwischen für jedermann eine Alternative zum herkömmlichen Urlaub sein können.

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