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Neue Flugrouten der Airlines

Auch zum Jahresende vermelden die Airlines wieder neue Services für Ihre Flugpassiere. Verbesserungen gibt es bei Germania, Airberlin, Etihad Airlines, Emirates und Swiss. Zudem hat der Flughafen Nürnberg einen Logorelaunch hinter sich.

Germania

Die deutsche Linien- und Charterfluggesellschaft Germania hat mit Beginn des Sommerflugplans 2015 neben zusätzlichen Urlaubszielen einen neuen Abflughafen ins Programm aufgenommen. Ab Frühjahr nächsten Jahres startet die Airline vom Flughafen Münster/Osnabrück zu elf Flugzielen. Neben Hurghada, das bereits mit Start des Winterflugplans 2014/2015 im Programm ist, stehen Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Mallorca, Ibiza, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos und Antalya im Flugplan. Alle Destinationen werden einmal wöchentlich angeflogen mit Ausnahme von den Verbindun- gen nach Antalya und Mallorca. Diese werden mehrfach pro Woche bedient.

Daneben startet ab März nächsten Jahres immer zweimal wöchentlich vom Hamburger Flughafen und einmal pro Woche ab Karlsruhe/Baden-Baden eine Maschine nach Tel Aviv in Israel.
Komplett neu im Flugplan ist ab Frühjahr kommenden Jahres das Ziel Paphos auf Zypern, das zweimal die Woche ab Düsseldorf sowie einmal wöchentlich ab Berlin, Bremen, Erfurt-Weimar und Hamburg im Angebot ist. Von München fliegt Germania zudem Larncana an, den zweiten wichtigen Flughafen auf Zypern.

Ebenfalls werden Ziele auf den griechischen Inseln angeflogen. Ab Hamburg stehen Rhodos, Santorin und Zakynthos im Flugplan. Von Bremen geht es nach Korfu und Kreta und von Erfurt-Weimar nach Kreta und Rhodos.

Airberlin

Wer in der Weihnachtszeit mit Airberlin – Deutschlands zweit- größter Fluglinie – reist, kann wie auch schon im letzten Jahr auf allen internationalen Strecken der Airline kostenfrei einen Weih- nachtsbaum mitnehmen.
Das zusätzliche Gepäck sollte spätestens 48 Stunden vor Abflug im Service Center von Airberlin unter 030 3434 3434 (zum Ortstarif) angemeldet werden. Bei der Auswahl des Baumes sollten Fluggäste darauf achten, dass dieser nicht über zwei Meter hoch ist und dass er in einem Netzt verpackt ist.

Neben dem kostenfreien Transport von Weihnachtsbäumen ist auch dieses Jahr ein weihnachtlich geschmückter Festtags-Flieger unterwegs. Die Boeing 737-800 wird auf ausgewählten Flügen im europäischen Streckennetz der Airline eingesetzt. Spotter können unter www.airberlin.com/spotter verfolgen, wo sich der Weihnachtsflieger gerade befindet.

Ethad

Die abu-dhabische Fluggesellschaft Etihad Airways erhöht ihren Service in der First, Business und Economy Class und führt neue Inflight-Produkte und Verbesserungen für die Kabinen auf der Langstrecke und Ultra-Langstrecke ein. Für Gäste der Economy Class gibt es ab sofort ein Wohlfühlpaket, das Schlafmaske, Ohrstöpseln und Zahnbürste enthält. Neu ist ebenfalls ein Kissen, das speziell für nächtliche Langstreckenflüge und Ultra-Langstreckenflüge entwickelt wurde. Passagiere können dieses neue Kissen ganz einfach von einem normalen Kissen in eine Nackenrolle umwandeln.

In der Business Class erhalten Reisende ab sofort auf Ultra-Langstreckenflügen vor der Nachtruhe eine zusätzliche Matratze, einen Pyjama aus Baumwolle und Hausschuhe. Daneben werden Bettdecke und ein großes Kissen bereitgestellt. Passagiere, die in der First Class reisen, erhalten ein persönliches Begrüßungsschreiben vom Cabin Service Manager und einen besonderen Empfangsservice, der ein Begrüßungsgetränk, ein warmes Handtuch und traditionelle arabische Datteln umfasst. Ebenso wurde die Speiseauswahl für die First Class modernisiert und vergrößert.

Emirates

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinte Arabischen Emirate – Emirates – baut ihre Flugfrequenz auf der Strecke von Dubai nach Daressalam aus. Ab dem 1. Januar 2015 wird es zu den zwölf bereits bestehenden wöchentlichen Flügen zwei weitere Flüge pro Woche geben. Daressalam ist neben Nairobi damit das zweite Ziel in Ostafrika, das zweimal täglich angeflogen wird. Die zusätzlichen Flüge bieten Reisenden, die über Dubai fliegen, nun noch flexiblere Anschlussmöglichkeiten in die größte Stadt Tansanias.

Emirates bedient diese Verbindung mit Flugzeugen des Typs Airbus A330-200 in einer Drei-Klassen-Konfiguration, mit 12 Sitzen in der First, 42 Sitzen in der Business und 183 Sitzplätzen in der Economy Class. Der erste tägliche Flug startet um 10.15 Uhr in Dubai und landet in Daressalam um 14.55 Uhr. Nach einem kurzen Aufenthalt verlässt der Airbus um 16.45 Uhr den tansanischen Regierungssitz mit Ankunft um 23.30 Uhr in der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Für die zweite tägliche Verbindung startet der Flieger um 16.55 Uhr das Emirates-Drehkreuz und erreicht Daessalam um 21.50 Uhr. Auf dem Rückflug hebt der A330 -200 um 23.25 Uhr in Tansania ab und erreicht Dubai um 6.15 Uhr am nächsten Tag (alle Zeiten sind Ortszeiten).

Swiss

Die schweizer Lufthansa-Tochter Swiss wird ihren Flugbetrieb in Basel Ende Mai 2015 einstellen. Die Airline begründet diesen Schritt damit, dass sich das Marktumfeld und die Kundenbedürfnisse verändert haben.

Basel hat sich in den vergangen Jahren zu einem Flughafen für Billigfluglinien entwickelt. Marktführer ist Easyjet mit einem Marktanteil von über 50 Prozent in 2013. Swiss kam nur noch auf einen Marktanteil von vier bis fünf Prozent. „Für einen Premium-Carrier ist es in diesem Marktumfeld nicht möglich, profitabel zu wirtschaften“, heißt es in einer Mitteilung der Airline. Hinzu kommt die ungeklärte Rechtslage bezüglich der Anwendung von französischem Steuerrecht und die angekündigten zusätzlichen Gebühren für den sich auf französischem Grund befindlichen Euroairport Basel-Mülhausen.

Flughafen Nürnberg

Die Flughafen in Nürnberg hat einen neuen Namen und ein neues Logo erhalten. Ab sofort heißt der Flughafen in der Frankenmetropole „Albrecht Dürer Airport Nürnberg“. Der neue Marktauftritt folgt einer Handlungsempfehlung des 2013 vorgestellten Flughafenentwicklungkonzepts.

Für den Namenszusatz Albrecht Dürer entschied sich der Flughafen, weil Dürer eine bekannte nürnberger Persönlichkeit war, der einige europäische Ziele be-reiste. Zu seinen Lebzeiten konnte er für diese vielen Reisen nicht das Flugzeug nutzen. Denn dieses wurde erst 400 Jahre später erfunden. Dennoch ist Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Nürnberger Flughafens, sicher „Würde Albrecht Dürer heute leben, wäre er ein Frequent Traveller und damit einer unserer besten Kunden“.

Neben der Namensergänzung des Flughafens wurde auch das bekannte Logo weiterentwickelt. Geblieben ist der blaue Kreis. Das bekannte N, das für Nürnberg steht und von dem Kreis umschlossen ist, wurde dynamischer gestaltet. Es steht für den dynamischen Schwung eines Pinselstrichs und ist eine Hommage an den Namensgeber Albrecht Dürer. Die Umsetzung dieses neuen Markenauftritts soll bis Ende 2015 komplett umgesetzt sein.

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