„Westfälischer Pumpernickel“ ist jetzt geschützt

Die Europäische Kommission (EU) hat kürzlich für den Westfälischen Pumpernickel das Gütezeichen „geografisch geschützte Angabe“ vergeben. Es steht für die enge Verbindung des Produktes mit dem Herkunftsgebiet. Mindestens eine der Produktionsstufen – Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – muss im Herkunftsgebiet durchlaufen werden.

Im Fall des Pumpernickels findet der gesamte Herstellungsvorgang vom Anmischen des Teiges bis zum Backen in einem bestimmten geografisch abgegrenzten Gebiet statt, nämlich in Westfalen-Lippe im nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens.

Das Siegel bürgt für die Qualität eines hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnisses oder Lebensmittels und sorgt für den Schutz gegen Missbrauch und Nachahmung der Produktbezeichnung. Gleichzeitig soll es den Verbraucher über die besonderen Merkmale des Erzeugnisses informieren.

Pumpernickel besteht fast ausschließlich aus Roggen

„Das schwarze Brot der Westfalen“, wie ein Buchtitel lautet, besteht zu mindestens 90 Prozent aus Roggen und wird, wie kein anderes Brot, 16 Stunden lang gebacken. Es zeichnet sich neben seiner dunklen Farbe durch seinen herb-süßen Geschmack, seine dichte Krume  ohne Kruste und seine sehr lange Frischhaltung aus. Die Herstellungstradition des Pumpernickels reicht bereits bis ins Jahr 1570 zurück.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Amtsblatt der Europäischen Union, und zu den geschützten geografischen Angabe allgemein hier.

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