Nicaragua: Bezahlung für medizinischen Notfall sicherstellen

Aus Nicaragua gibt es Meldungen von Notfällen, bei denen Reisende nicht medizinisch versorgt wurden, weil die umgehende Bezahlung vor Ort durch die Kranken nicht möglich war. Reisende sollten deshalb eine Kreditkarte mit ausreichender Konto-Deckung oder Bargeld mit sich führen, um in der Lage zu sein, jederzeit medizinische Behandlungen oder Medikamente im Reiseland bezahlen zu können.

Darauf weist das Reiseportal www.tip.de hin.

Des Weiteren werden wegen der aktuellen Ebola-Krise alle nach Nicaragua Einreisenden mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Ebola-Symptome kontrolliert. Verdachtsfälle werden unter Quarantäne gestellt. Personen, die (auch nur leicht erhöhte) Temperatur haben, empfiehlt das Auswärtige Amt, auf eine Reise nach Nicaragua zu verzichten.

Empfohlene Impfungen für Nicaragua

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen Touristen zudem einen Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erbringen. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – siehe auch www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

[symple_box color=“gray“ text_align=“left“ width=“100%“ float=“none“]

Mehr zum Thema:

Nicaragua Entsendungen in die Tropen: Wie Expats vorsorgen

Nicaragua Lohnt Impfen vor Last-Minute-Reise noch?

Pfeil Reise-Service Neuer Auslandskrankenschutz für Weltreisende und Auslandstätige

Pfeil Gesundheit: Die Hälfte der Deutschen informiert sich vor Urlaubsreise nicht

[/symple_box]

Foto: Angie Harms auf flickr.com