Japan: Deutsche KMU für Sicherheitstechnik gefragt

Das Beratungsunternehmen enviacon international organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 12. Juni 2014 eine Informationsveranstaltung für deutsche KMU zum Thema „Zivile Sicherheitstechnologien und Sicherheitsdienstleistungen in Japan“ in der IHK zu Düsseldorf.

Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch die exportabhängige japanische Wirtschaft hart getroffen. Dennoch ist Japan weiterhin eine der führenden Industrienationen Asiens. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2012 bei rund sechs Milliarden US-Dollar. Das BIP pro Kopf ist laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit 36.149 US-Dollar eines der höchsten weltweit. Das Land verfügt über eine breit aufgestellte, technologisch hoch entwickelte und exportorientierte Wirtschaftsstruktur. Im Frühjahr 2012 konnte sich Japans Wirtschaft aus dem Konjunkturtal befreien und wuchs jährlich wieder um etwa zwei Prozent.

„Made in Germany“ in Japan gefragt

Insbesondere im Bereich zivile Sicherheit genießt die Marke „Made in Germany“ ein hohes Ansehen und ist für die Abnehmer ein Inbegriff von Fachwissen, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt von Vertrauen. Die Japaner stehen generell neuartigen Produkten aufgeschlossen gegenüber. In Japan existiert zum Beispiel eine hohe Akzeptanz für biometrische Überprüfungen. Die aktuelle Debatte zum Thema Datenschutz und IT-Sicherheit wird auch in Japan geführt und es werden besondere Lösungen gefordert. Auf Grund seiner geografischen Lage in einem der erdbebengefährdetsten Regionen der Welt ist vor allem das Thema „Schutz von kritischen Infrastrukturen“ von großem Interesse für die japanischen Akteure. An diesen Punkten können deutsche Unternehmen aus der Sicherheitswirtschaft ansetzen und Chancen für den Markteinstieg nutzen.

Informationen zum Markteintritt

Die Veranstalter wollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen fachbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen, um sie auf einen erfolgreichen Markteinstieg in Japan vorzubereiten. Besonderer Fokus liegt dabei auch auf den konkreten Absatzmöglichkeiten für die deutschen Unternehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Diese ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Für die Verpflegung während des ganzen Seminartages fallen 30 Euro für das ganztägige Catering an. Anmeldeschluss ist der 28. Mai 2014.

Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Internetseite von enviacon

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