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Reisewarnungen für Kanada, Kolumbien, Mosambik, Pakistan, Salomonen und Togo

Das Auswärtige Amt hat aktuelle Reisewarnungen herausgegeben, die Tip.de und die VisumCentrale zusammengefasst haben. So warnt das Amt vor Überschwemmungen in Kanada, Raubüberfällen in Kolumbien sowie in Teilen Mosambiks. Angriffe auf Touristen gibt es zudem im Westhimalaya und auf den Salomonen. Angespannt ist auch die Lage in Togo.

Kanada: Provinz Alberta von schweren Überschwemmungen betroffen

Die durch starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen haben in der Provinz Alberta schwere Schäden angerichtet. Informationen zur Situation in Calgary sind unter www.calgarycitynews.com abrufbar, Informationen zur Lage in anderen Gemeinden sind unter http://alberta.ca/rainfall-impacted-areas.cfm zu finden.

Kolumbien: Raubüberfälle auf Taxis in Städten

Vor allem in großen Städten kommen Raubüberfälle auf Taxis vor, bei denen die Insassen gezwungen werden, Geld an Geldautomaten abzuheben. Im Juni 2013 wurde bei einem solchen Raubüberfall ein amerikanischer Tourist getötet.

Mosambik: Hinweis für Zentralmosambik und den Osten des Landes

Das Auswärtige Amt rät von Fahrten auf dem Streckenabschnitt der Nationalstraße EN1 zwischen der Rio-Save-Brücke und der Stadt Caia, auf den Nebenstraßen zur EN1 sowie rund um das Gebiet Nationalpark Gorongosa ab. Darüber hinaus wird ebenso von Besuchen des Parks abgeraten. Reisenden wird empfohlen, sich über die Situation in den Medien auf dem Laufenden zu halten. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass es derzeit bewaffnete Überfälle auf Fahrzeuge in der Provinz Sofala durch eine radikale Gruppierung der Oppositions-Partei Renamo gibt, bei denen es auch zu Toten gekommen ist.

Pakistan: Überfall auf Bergsteiger im Westhimalaya

Am 22. Juni 2013 wurden zehn ausländische Bergsteiger und ein pakistanischer Helfer am Berg Nanga Parbat im Westhimalaya in der Region Gilgit-Baltistan (ehemals Nordgebiete) von der pakistanischen Taliban (TTP) erschossen. Die Sicherheitsmaßnahmen der örtlichen Behörden wurden daraufhin verstärkt. Reisende sollten größte Vorsicht walten lassen und sich über die Situation vor Ort intensiv informieren.

Salomonen: Vorsicht bei Fahrten mit Bussen

In letzter Zeit gab es Berichte über Entführungen von Bussen und Angriffe auf Busse. Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist deshalb besondere Vorsicht angezeigt. Darüber hinaus sollte bei Dunkelheit auf Unternehmungen außerhalb des Hauses verzichtet werden, um mögliche Raubüberfälle zu vermeiden.

Togo: Angespannte Lage in Lomé

Im Zusammenhang mit den am 21. Juli 2013 stattfindenden Parlamentswahlen ist es bei Demonstrationen insbesondere im Zentrum der Hauptstadt Lomé mehrfach zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Vor und während Reisen nach Lomé sollten Reisende die Entwicklung der Lage genau beobachten und sehr vorsichtig sein. Menschenansammlungen sollten in jedem Fall gemieden werden.

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