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Asien am attraktivsten für deutsche Unternehmen

Die besten Geschäftschancen für 2013 sehen die deutschen Unternehmen in Asien. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 2.500 auslandsaktiven Betrieben ergeben.

Die Kurzauswertung untersucht die Geschäftsperspektiven für insgesamt 60 Länder. Dabei landeten in der Einschätzung der Unternehmen Indien, Indonesien und China auf den ersten drei Rängen. Am asiatischen Raum schätzt die deutsche Wirtschaft vor allem die „hohen Wachstumsraten“ und eine „wettbewerbsorientierte offene Wirtschaftspolitik“.

Dagegen bremse der Aufbau von Handelshemmnissen beispielsweise in Argentinien und Brasilien die wirtschaftliche Entwicklung – entsprechend werden diese Länder wesentlich skeptischer beurteilt als noch 2012.

Geringere Geschäftserwartungen für Europa als für Asien

Ebenfalls deutlich zurückgeschraubt haben die Unternehmen ihre Erwartungen für Europa: Nicht umsonst belegen Spanien, Portugal und Schlusslicht Griechenland die letzten drei Plätze im Länder-Ranking.

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Zwar gebe es mit Blick auf die tief sitzende Wettbewerbsschwäche durch die Finanz- und Wirtschaftskrise „Hoffnungszeichen“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dem „Handelsblatt“. Kurzfristig erwarte die deutsche Wirtschaft jedoch keinen Aufschwung. Das Geschäft mit den EU-Krisenstaaten werde „äußerst zäh“ bleiben und eher von Rückschlägen geprägt sein.

Sehr optimistisch zeigten sich die Unternehmen dagegen für ihre Geschäfte mit den USA. „Dort lauert allerdings derzeit auch eine der größten Unsicherheiten für die Weltwirtschaft“, gab Treier zu bedenken und verwies auf die ungelösten Haushaltsprobleme des Landes. Die Vereinigten Staaten seien dessen ungeachtet 2013 „ein Absatzmagnet für deutsche Produkte – und werden wieder stärker als Produktionsstandort für unsere Unternehmen wahrgenommen“.

Quelle: www.dihk.de

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